Karte der Woche | Pegida vs. Tourismus: Wie die besorgten Bürger Geld kosten

"Das Image von Dresden ist nachhaltig beschädigt!"

25.07.2016

Offiziell machen sie sich Sorgen. De facto kosten sie Geld. Die "besorgten Bürger", die unter dem Pegida-Dach Woche für Woche demonstrieren, schaden dem Tourismus. Zumindest legt unsere "Karte der Woche" diesen Schluss nahe. Das trifft vor allem Dresden hart: während fast alle deutschen Städte zulegen, kommen dorthin weniger Touristen.

Ob die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (kurz: Pegida), die Woche für Woche als besorgte Bürger auf die Straße gehen, unserem Land wirklich nutzen, es gegen Bedrohungen verteidigen und vor Gefahren beschützen wollen? Kann sein. So ganz genau wissen kann das niemand.

Eines aber scheint immer klarer zu werden: zur Attraktivität einer Stadt scheinen die Kundgebungen nicht beizutragen.

Pegida essen Tourismus auf

Das Katapult Magazin für Sozialwissenschaft und Kartografik versorgt uns regelmäßig mit Zahlen und Fakten. Auf der „Karte der Woche“ diesmal: die Entwicklung der Übernachtungen, die die Tourismusbehörden der Städte verbuchen.

Und siehe da: Wo Pegida, da Minus.

Benjamin Fredrich vom Katapult Magazin erklärt uns die Karte und die Zahlen.


Die „Karte der Woche“ und „Zahlen, bitte!“
in Kooperation mit

Schulferien in Europa: Die Grafik vom Katapult Magazin in dieser Woche.

macht Fakten statt gefühlte Wahrheiten.

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