Lärm an Flughäfen: “Die Menschen sind nicht mehr bereit, das hinzunehmen”

20.01.2012

In München, Berlin und Frankfurt fühlen sich die Menschen durch Fluglärm belästigt. Sie fordern, dass Gesundheit vor Wirtschaftlichkeit geht und vor allem, dass ihre Nachtruhe nicht gestört wird. Mit einem gemeinsamen Protesttag wollen sie ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

Fluglärm belastet die Anwohner und sorgt immer wieder für Proteste. Foto: © Clemens Bilan/ dapd

ist Sprecherin beim Bündnis der Bürgerinitiative gegen Fluglärm.Ingrid Koppist Sprecherin beim Bündnis der Bürgerinitiative gegen Fluglärm. 

Diese Woche haben wir uns mit dem Fluglärm in Frankfurt, München und Berlin beschäftigt. Wir haben mit den Flughafenbetreibern in Frankfurt und Berlin gesprochen, sowie mit Bürgerinitiativen aus München und Frankfurt.

Der Protest der Bürgerinitiativen gegen den Fluglärm wird jetzt gebündelt. Deutschlandweit schließen sich die Fluglärmgegner zusammen: Am 4. Februar soll in den Terminals der Flughäfen Berlin, München und Frankfurt demonstriert werden.

Wir hätten den Bau der Landebahn verhindern können, wenn wir diese Menschen damals schon mobilisiert hätten. (Ingrid Kopp)

Kommen die Proteste also zu spät? Oder gibt es eine Chance, dass die Bürgerinitiativen ihre Ziele erreichen? Darüber sprechen wir mit  Ingrid Kopp von der Bürgerinitiative gegen Fluglärm.