Frust im Job: kündigen oder bleiben?

11.02.2011

Unzufriedenheit im Beruf ist keine Seltenheit. Jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich unmotiviert und hat innerlich schon gekündigt. Ein Expertengespräch.

Die Deutschen sind häufig gefrustet am Arbeitsplatz. © Johannes Eisele

Tom Diesbrock - Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab!: Wie Sie sich die innere Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln

Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab!: Wie Sie sich die innere Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln

Tom Diesbrock

(Campus Verlag, bereits erschienen)

Coach und Autor des Buches »Ihr Pferd ist tot? Steigen sie ab!«Tom DiebrockCoach und Autor des Buches »Ihr Pferd ist tot? Steigen sie ab!« 

Mögen sie Ihren Job? Sind Sie jeden Morgen motiviert, zur Arbeit zu gehen? Nein? Nun dann gehören sie wohl zu den 61% Prozent der Arbeitnehmer, die eine geringe emotionale Bindung an ihr Unternehmen zeigen und sich daher eher destruktiv verhalten. Das heißt, sie zeigen ein unerwünschtes Verhalten, das zu Lasten der Leistungsfähigkeit des Unternehmens geht. Mit anderen Worten: sie sind unproduktiv. Zu diesem Resultat kommt eine neue Studie, die das Beratungsunternehmen „Gallup Deutschland“ am 9. Februar 2011 veröffentlicht hat.

Auch das Buch „Ihr Pferd ist tot? Steigen sie ab!“ thematisiert die Lustlosigkeit am eigenen Job. Welche psychologischen Gründe es gibt, nicht einfach Schluß zu machen mit der beruflichen Unzufriedenheit, und was man tun kann, wenn der Beruf wirklich unglücklich macht, darüber haben wir mit dem Autor des Buches gesprochen: dem Psychologen Tom Diesbrock.