Machen statt Quatschen | Supermarkt in Eigenregie

27.09.2012

Wenn große Supermarktketten strukturschwache Regionen meiden, helfen sich die Dorfbewohner eben selbst. Eine sächsische Gemeinde gründet eine Genossenschaft, um die Nahversorgung sicherzustellen.

Eigentümer und Kunden: im Markt “Unser Laden Falkenau eG” sind die Bewohner der Gemeinde beides. Foto: © C. Hartmann

Wenn man für eine Rolle Klopapier oder ein Kilo Mehl erst in den Nachbarort fahren muss, ist das beschwerlich, nervig und sehr umständlich. Doch kleine Dörfer haben einfach nicht genug Kaufkraft, als dass sich Supermärkte oder Drogerien dort niederlassen würden.

Doch ein kleines, unbeugsames Dorf wollte sich damit nicht abfinden. Im sächsischen Falkenau leben knapp 2.000 Menschen – und die haben vor einiger Zeit einfach eine Genossenschaft gegründet und ihren eigenen Laden eröffnet.

Damit folgen die Falkenauer dem Vorbild von Bad Schlema im Erzgebirge, der ersten sächsischen Gemeinde mit einem Bürgerladen. Seit 2008 gibt es nun auch „Unsern Laden Falkenau eG„. detektor.fm-Redakteur Christoph Hartmann hat sich dort umgeschaut:


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