AutoMobil | Microcars – Je kleiner, desto zukunftsfähiger?

16.09.2011

Kleinstwagen, sog. "Micro-Cars", sollen die Stadt von Morgen vor dem Verkehrskollaps bewahren. Sind sie tatsächlich ein Zukunftsmodell? Wir fragen Deutschlands Autopapst.

Das war 2002: Der damalige niedersächsische Ministerpräsident Gabriel und der damalige VW-Chef Pischetsrieder präsentieren erstmals ein Ein-Liter-Auto. © Marcus Brandt (dapd).

Verstopfte Innenstädte und verschmutzte Luft – so sieht momentan das Zukunftsszenario in den Millionenstädten dieser Welt aus. Als Rezept gegen den drohenden Verkehrsinfarkt in den Metropolen setzen die Autohersteller nun vermehrt auf Klein- und Kleinstwagen. Die sogenannten Micro-Cars sind die Hoffnung für die Zukunft, weil sie elektrisch angetrieben werden und mit ihrem geringen Gewicht vergleichsweise große Strecken zurücklegen können.

Doch momentan sind die Micro-Cars noch nicht viel mehr als Konzepte auf Automessen und sorgen mit ihrem Aussehen nicht immer für Begeisterung. Ob der Trend in den nächsten Jahren wirklich zum Micro-Car geht und wie geeignet sie auch für deutsche Großstädte sind, klären wir mit Ferdinand Dudenhöffer. Er ist Professor für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen und momentan auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt.

 


 

„AutoMobil“ wird präsentiert von verkehrslage.de, dem Portal rund um Auto, Verkehr und Navigation – und kommt via Podcast auch jede Woche automatisch nach Hause.