Mitfahrgelegenheit – Unfaire Abzocke oder besserer Service gegen Gebühr?

02.04.2013

Das Online-Portal mitfahrgelegenheit.de hat seine AGB geändert und verlangt nun eine Vermittlungsprovision von elf Prozent. Die Nutzer werfen den Betreibern Geldgier vor, das Unternehmen möchte mit den Neuerungen eine größere Zuverlässigkeit garantieren.

Die Vorstufe von Portalen wie mitfahrgelegenheit.de oder fahrgemeinschaft.de: das Trampen. Foto: © Theo Heimann/dapd

Was einmal als Idee von und für Studenten begann, die trotz ihres knappen Budgets nicht auf ihre Mobilität verzichten wollten, hat sich in den vergangenen Tagen zu einem Online-Dienst gewandelt, der mit Gebühren verbunden ist. Die Rede ist vom Vermittlungsportal „mitfahrgelegenheit.de“.

Seit vergangener Woche sind Fahrer verpflichtet, eine Provision in Höhe von elf Prozent des Fahrpreises an den Online-Dienst zu zahlen, was den Betreibern erheblichen Ärger mit der Internet-Community einbrachte.

Viele Nutzer reagieren verständnislos auf die Änderungen und sehen darin eine ungerechtfertigte Abzocke. detektor.fm-Redakteurin Edda Reimann erklärt die Neuerungen im Studiogespräch.

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