Nach dem Silverstone-Desaster: Neue Reifen für Formel-1-Teams

05.07.2013

Fünf Reifenplatzer, alle hinten links – der Formel 1 Grand Prix in Silverstone hat ungewollte Schlagzeilen produziert. Der Hersteller Pirelli steht deshalb unter Druck und handelt. Für den Großen Preis von Deutschland gibt es nun neue Reifen.

Nico Rosberg, hier im Training auf dem Nürburgring, gilt als Topfavorit auf den Sieg am Wochenende. Foto: © Patrik Sollarz/AFP

Die Formel 1 ist zurück in Deutschland. Doch nach dem Reifendesaster beim Großen Preis von Großbritannien ist die Stimmung in der Königsklasse des Motorsports alles andere als gut.

kommentiert die Formel 1 auf RTL.Christian Dannerkommentiert die Formel 1 auf RTL. 

Jeweils hinten links sind die Reifen der Formel-1-Piloten beschädigt worden und in der Folge am schnellsten Punkt der Strecke geplatzt.

Der italienische Reifenhersteller Pirelli steht gewaltig unter Druck. Schon vor den Problemen in Silverstone haben Experten, Funktionäre und Fahrer intensiv über die Gummimischungen der Italiener diskutiert.

Neue Reifen am Nürburgring

Pirelli reagiert nun auf die Kritik und liefert für das anstehende Rennwochende neue Reifensätze. Zusätzlich dürfen die Teams bei den „Young Drivers Days“ in der nächsten Woche, bei dem ursprünglich nur Nachwuchsfahrer an den Start gehen, an einem Tag sogar mit ihren Stammpiloten Reifen testen.

Adrian Geiler hat sich mit der Reifenproblematik auseinandergesetzt und mit Hilfe des ehemaligen Formel-1-Fahrers und aktuellen Co-Kommentator von RTL, Christian Danner, herausgefunden, warum die Reifen so vielen Teams Kopfzebrechen bereiten.

Pirelli wollte die Reifen verbessern, um mehr Grip zu kriegen – und dabei hat man nicht damit gerechnet, dass die Teams nicht bereit waren, ihre Radaufhängungen so umzukonstruieren, dass das funktioniert. – Christian Danner, Formel-1-Experte