Neustart | Bewerbungstrends 2017

"Das Internet ist das Wichtigste!"

23.02.2017

Auchin diesem Jahr gibt es wieder einige Bewerbungstrends. Sie alle verbindet eins: Bewerbungen finden heute vornehmlich im digitalen Raum statt. Das bedeutet nicht nur eine Umstellung für die Unternehmen, sondern auch für die Arbeitssuchenden.

„Neustart“ wird präsentiert von HarmonieSchiene – die unsichtbare Zahnspange für Erwachsene


Bewerbungstrends zwischen Nullen und Einsen

harmonieschiene-von-orthos

Anzeige: HarmonieSchiene.de

Unser Leben spielt sich im Internet ab. Im digitalen Raum können wir uns quasi alles besorgen, was unser Herz begehrt. Daher verwundert es nicht, dass auch bei der Jobsuche das Netz mittlerweile eine zentrale Rolle hat. Soziale Netzwerke sind unsere Plattform, um uns Arbeitgebern zu präsentieren, und auch Unternehmen schalten gezielt Anzeigen bei Facebook, Twitter und Co. So ganz neu ist das 2017 zwar nicht, aber auch Onlinebewerbungen werden natürlich weiterentwickelt.

Im Trend liegen verschiedene Varianten, wie das Mobile Recruiting, die One-Click-Bewerbung oder das klassische Onlineformular. Doch einige Studien zeigen, dass nicht alle eine Onlinebewerbung schätzen. Vielen Jobsuchenden ist der Aufwand zu groß.

Buhlen um Aufmerksamkeit

Dabei ist die Internetpräsenz auf beiden Seiten ein entscheidender Faktor. Bewerber können sich mithilfe von XING oder LinkedIn professionelle Profile anlegen, über die Arbeitgeber oder sogenannte Social Recruiter sie schneller erreichen.

Ben_Dehn_webschmiede_GmbHEinige Personalleiter nutzen das "Aktive Recruiting", das heißt, dass sie aktiv auf die Suche nach geeigneten Kandidaten gehen. Das passiert natürlich über Suchmaschinen und hierzulande über Karriereportale. Ben Dehn ist unter anderem für "die-bewerbungsschreiber.de“ und "bewerbung.net“ tätig.  

Dabei werden immer mehr neue Kommunikationsmittel genutzt. Von Skype über WhatsApp bis Snapchat ist alles dabei.

Aber auch die Arbeitgeber achten immer mehr auf ihren Onlineauftritt, denn unter den vielen Firmen müssen auch sie herausstechen. Das nennt man „Employer Branding“, zu deutsch „die Arbeitgebermarkenbildung“. Auch Unternehmen müssen für Angestellte attraktiv bleiben. Sei es auf der Webseite oder auch im realen Leben. In diesem Zusammenhang spielt auch Flexibilität eine große Rolle.

Bilal_Zafar_einzelSachen wie Homeoffice, flexiblere Arbeitszeiten, dass ein Arbeitnehmer auch seinen Hund mit auf die Arbeit bringen darf, werden immer wichtiger. Also alles, dass derjenige, der zur Arbeit kommt, sich wohl fühlt.Bilal Zapferist Gründer vom Startup "richtiggutbewerben.de". 

Branchenübergreifend suchen

Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, den Arbeitgebern zu signalisieren, dass man sich anpassen kann und bereit ist, über den eigenen beruflichen Tellerrand hinauszuschauen. Die Konkurrenz ist groß:

maja-skubella-2016Es kommt auch darauf an, ob sie generalistisch oder fachspezifisch ausgebildet sind. Generalistisch ausgerichtete haben mehr Auswahl, aber dafür auch mehr Konkurrenz als Spezialisten und Fachkräfte. Maja Skubellaist Berufsberaterin bei "karriereentwicklung.de". 

Deshalb schadet es nicht, auch außerhalb der eigenen Branche zu schauen. Auch hier werden frische Ideen und fachfremde Sichtweisen mit Kusshand genommen. Über die Bewerbungstrends 2017 berichtet detektor.fm-Redakteurin Marie Landes.


Im Podcast „Neustart“ sammeln wir alle Beiträge rund um Karriere und Beruf. Alle Folgen gibt es auch direkt bei itunes, Deezer und Spotify.


Anzeige