Patient “Euro”: Wie geht es der Gemeinschaftswährung?

07.06.2012

Es sieht nicht gut aus für den Euro. Griechenland ist seit Monaten das Sorgenkind im Euro-Raum, Spanien droht eine Bankenkrise, deren Ausmaß noch nicht bekannt ist, Portugal und Irland haben ebenfalls Sorgen. Ist die Gemeinschaftswährung am Ende?

Viel gefordert, aber weiter unklar: müssen die Griechen zur Drachme zurückkehren? © Daniel Maurer/dapd

wurde als «Mister DAX» bekannt. Foto:Martin Oeser/dapdDirk Müllerwurde als «Mister DAX» bekannt. Foto:Martin Oeser/dapd 

Wie könnte eine Lösung der Euro-Krise aussehen? Darüber zerbrechen sich Experten seit Monaten den Kopf. Es stellt sich hierbei unter anderem die Frage, ob wirklich alle Länder den Euro behalten können. In der Bevölkerung wächst die Verunsicherung.

Doch nicht nur im Euro-Raum selbst verliert man zunehmend das Vertrauen in die Währung. Auch in anderen Teilen der Welt sehen sich Anleger nach Alternativen um. Erst zu Beginn dieser Woche meldeten verschiedene Zeitungen, dass einige Schwellenländer ihre Eurobestände reduzieren – nicht zuletzt, um ihre eigenen Währungen zu stärken.

Ein Ausweg könnte die Rückkehr zu den alten Länderwährungen sein, meint Dirk Müller. Der Börsenexperte und Buchautor erklärt im Gespräch, warum diese Lösung unter Umständen die Rettung für die Europäische Union ist.

Es werden die meisten [Länder – Anm.der Redaktion] aus dem Euro austreten müssen. (Dirk Müller, Börsenexperte)