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Platz vier im Ranking des Weltwirtschaftsforums – Was sagt das aus?

Das Weltwirtschaftsforum hat wieder einmal sein Ranking veröffentlicht, das die Wettbewerbsfähigkeit der Staaten vergleicht. Deutschland landet dabei auf Platz vier. Ist das nur ein nettes Wahlkampfthema oder ein wichtiger Indikator für die deutsche Wirtschaft?

Gunther Schnabl - ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Leipzig.

ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Leipzig.
Gunther Schnabl

Deutschland landet auf Platz vier im Ranking des Weltwirtschaftsforums. Dieses Ranking misst die Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Staaten. Auf dem ersten Platz ist seit fünf Jahren die Schweiz, in diesem Jahr gefolgt von Singapur und Finnland. In der Studie wird Deutschland insbesondere für die wirtschaftliche Flexibilität und die Innovationsfähigkeit gelobt, ein Kritikpunkt sei dagegen der unflexible Arbeitsmarkt.

Mehr als ein nettes Wahlkampfthema?

Gunther Schnabl, Professer für Wirtschaftspolitik, hat erklärt, wie sich dieses Ranking einordnen lässt und welche Faktoren die Ergebnisse verfälschen. Denn seiner Meinung nach werden die einbezogenen Faktoren zu willkürlich gewichtet.

Die Exporterfolge für Deutschland wurden dadurch ermöglicht, dass man Geld ins Ausland verschenkt hat. – Gunther Schnabl