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Collien Ulmen-Fernandes. Foto: Anatol Kotte

Reden ist Geld | Collien Ulmen-Fernandes

„Mit 19 hab ich in die erste Immobilie investiert“

Collien Ulmen-Fernandes hatte einen einzigen Job, der nichts mit Film und Fernsehen zu tun hatte: Sie hat Briefmarken geklebt im Blümchen-Fanclub. Wie sich ihr Leben und Beruf mit Corona verändert haben, wie viel Geld sie durch Instagram-Werbung verdienen könnte und warum sie in Immobilien investiert – darüber spricht sie mit Nina Sonnenberg.

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Collien Ulmen-Fernandes

Wie beginnt man eine Karriere als Schauspielerin, Moderatorin, Kolumnistin, Autorin und Model: Collien Ulmen-Fernandes schon als Kind, nämlich als Kindermodel. Und schon als Kindermodel hat sie gut verdient. Und was kauft man sich als Jugendliche vom selbst verdienten Geld? Nichts, jedenfalls nicht Collien Ulmen-Fernandes.

Ich wollte eigentlich nie irgendeine besonders teure Hose oder etwas anderes haben. Ich habe es lieber als Altersvorsorge angelegt. Total spießig!

Collien Ulmen-Fernandes

Und so kommt es, dass sie schon mit 19 ihre erste eigene Immobilie kaufen konnte. Generell ist Collien Ulmen-Fernandes ein Mensch, der Geld nicht verdient, um es auszugeben, sondern um es anzulegen. Dazu passt vielleicht auch, dass sie, wie sie erzählt, die einzige Künstlerin ihres Managements sei, die ihre Verträge liest.

Ich habe nie eine Vollmacht für mein Management unterschrieben, ich lese alle Verträge bevor ich sie unterzeichne. Das macht anscheinend niemand außer mir!

Collien Ulmen-Fernandes


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Bitte nicht zu ironisch

Dabei gab es in ihrer Karriere auch unbefriedigende Zeiten. Sie streikte bei Viva, weil sie ihre Moderationen nicht selbst schreiben durfte. Wenn sie einen anderen Text vorschlug, bekam sie oft den Satz zu hören: „Bitte nicht zu ironisch, das ist Männerhumor!“. Das hat sich inzwischen geändert, auch dank ihrer Kolumne bei der Süddeutschen Zeitung. Was sich nicht geändert hat, ist der Umgang mit ihr als Mutter.

Immer wieder werde ich von Kollegen beim Dreh gefragt, wo denn mein Kind sei. Als wenn es meins wäre, und nicht das von meinem Mann und mir.

Collien Ulmen-Fernandes

Und jetzt auch noch: „Influencerin in Ausbildung“

Zu ihren gesammelten Berufen kommt neuerdings noch der Beruf der Influencerin hinzu, wie sie selbst auf Instagram schreibt. Das Besondere: Im Gegensatz zu vielen anderen Influencerinnen und Influencern verzichtet sie auf bezahlte Partnerschaften.

Ich sehe das Werben auf Instagram kritisch. Viele tun so, als ob sie ihren Followern als Freunde ein bestimmtes Produkt empfehlen. Das finde ich eine ganz problematische Art, so etwas würde ich nicht tun.

Collien Ulmen-Fernandes

Wie viel Geld ihr durch diese Haltung schon entgangen ist, warum sie ihren Vater zu Immobilien-Besichtigungen mitnimmt und was sie als Kind in Indien über Armut gelernt hat – das erzählt Collien Ulmen-Fernandes im Gespräch mit der detektor.fm-Moderatorin Nina Sonnenberg in einer neuen Folge von „Reden ist Geld“.