Schattenbanken – Wer sie sind, woher ihre Macht kommt

06.09.2013

Sie bewegen mehr als 70 Billionen Dollar, arbeiten außerhalb des offiziellen Bankensystems - und werden Schattenbanken genannt. Der G-20-Gipfel berät über deren Regulierung.

Schattenbanken handeln momentan mit etwa 70 Billionen Dollar. Foto: © epSos.de / Flickr

Horst Löchelist Professor für Volkswirtschaftslehre an der «School of Finance & Management» in Frankfurt. 

Schattenbanken gelten als eine Ursachen für die Finanzkrise. Doch was genau sich hinter dem Begriff und dem Konstrukt verbirgt, weiß kaum jemand so genau. Denn der Name ist Programm: Schattenbanken agieren weitgehend im Verborgenen.

Es handelt sich dabei um Finanzinstitute, die zwar wie Banken handeln, aber keine sind.

Die Regulierung der Schattenbanken

Die Schwellen- und Industrieländer beratschlagen auf dem G-20-Gipfel, wie man diese Schattenbanken regulieren kann. Doch geht das überhaupt?

Horst Löchel, Professor für Volkswirtschaftslehre, erklärt, wie diese Schattenbanken funktionieren, warum sie existieren und wie eine Regulierung aussehen könnte.

Schattenbanken – Was ist das und warum haben sie so viel Macht?https://detektor.fm/wp-content/uploads/2013/09/Horst_Loechel.jpg