Schuldenkompromiss: Noch kein Ausweg aus der Krise

02.08.2011

Mit der Anhebung der Schuldenobergrenze haben die USA den ersten Schritt aus der Krise getan. Das Problem der Verschuldung ist jedoch noch lange nicht gelöst.

Finanzminister Timothy Geithner und Präsident Barack Obama. Foto: © Oliver Lang/ ddp

ist Präsident des Bayerischen Finanz-Zentrums.Professor Wolfgang Gerkeist Präsident des Bayerischen Finanz-Zentrums. 

In der letzten Sekunde konnten sich die USA auf die Erhöhung des Schuldenlimits einigen. Inzwischen hben auch Abgeordnetenhaus und Senat zugestimmt. Die Wirtschaft atmet auf, doch mittlerweile ist die Euphorie schon wieder verschwunden.

Grund dafür sind die ungelösten Fragen zu den konkreten Einsparungen. Die USA haben zu viele Ausgaben und zu wenig Kürzungen. Außerdem ist die Arbeitslosenquote mit 9% eindeutig zu hoch.

Nun misstrauen viele Ökonomen dem Kompromiss und prophezeien, dass sich die Verschuldung weiterhin erhöhen wird und die USA bald im Schuldenberg versinken.

Wie die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den USA aussehen wird und ob sich die Schuldenkrise auch auf andere Länder auswirken kann, klären wir mit dem Präsidenten des  Bayrischen Finanzzentrums, Wolfgang Gerke: