Sorgenkind Bauernhof: Was tun, wenn kein Nachfolger in Sicht ist?

08.11.2012

Früher war die Hofnachfolge klar geregelt. Doch heute ist die Zukunft vieler Bauernhöfe ungewiss. Um das Sterben von kleinen Bauernhöfen zu verhindern, vermittelt Christian Vieth zwischen Hofbesitzern und Nachwuchslandwirten.

Immer mehr Bauernhöfen fehlt der Nachwuchs. Gleichzeitig suchen junge Agrarökonomen nach einem Hof. Hier kommt Christian Vieth ins Spiel. Foto: © MrUllmi/ flickr.com

Ein Leben auf dem Bauernhof. Viele verbinden damit Ruhe, Naturverbundenheit und Abgeschiedenheit. Dabei besteht das Landleben aber vor allem aus harter Arbeit und viel Verantwortung für Haus, Hof und Tiere.

vermittelt zwischen Landwirten ohne Nachfolger und jungen Nachwuchsbauern ohne Hof. / Foto: Christian KlantChristian Viethvermittelt zwischen Landwirten ohne Nachfolger und jungen Nachwuchsbauern ohne Hof. / Foto: Christian Klant 

Während die Hofnachfolge früher klar geregelt war, sehen heute viele landwirtschaftliche Betriebe einer ungewissen Zukunft entgegen. Die Töchter und Söhne der Bauern ergreifen oft andere Berufe oder gehen studieren, ohne den Hof später übernehmen zu wollen.

Gleichzeitig steigt die Zahl, gut ausgebildeter junger Menschen, die gerne einen eigenen Betrieb gründen wollen, aber keinen Bauernhof in Familienbesitz haben.

Diese beiden Gruppen zusammen zu bringen, hat sich der Agrarökonom Christian Vieth zur Aufgabe gemacht. Er vermittelt Hofbesitzer und interessierten Nachwuchs auf seiner Internetplattform hofgruender.de und berät Bauern bei der Hofübergabe oder Existenzgründung.

Wie genau das funktioniert und welche Voraussetzungen die Neu-Bauern mitbringen müssen, das erklärt Christian Vieth im Interview bei detektor.fm.

Sorgenkind Bauernhof: Was tun, wenn kein Nachfolger in Sicht ist?

Es gibt ganz viele junge Menschen, die gut ausgebildet qualifiziert Landwirtschaft machen wollen, ohne einen Hof zu erben.