Stabilität in der EU – wie Schuldenkrisen künftig vermieden werden können

22.06.2010

Die EU ist in der Krise. Die Schulden der europäischen Staaten steigen und der Kurs des Euro sinkt. Auf die wirtschaftliche folgt jetzt die politische Krise. Kern des Streits ist die Frage, wie künftige Schuldenkrisen am Besten überwunden werden können.

Der deutsche Leitindex Dax sinkt dank der europäischen Schuldenkrise. Quelle: ddp/ Thomas Lohnes.

arbeitet als Volkswirt für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.Ognian Hishowarbeitet als Volkswirt für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. 

Bisher wurde die Stabilität des europäischen Währungssystems durch die sog. Maastricht-Kriterien gewährleistet. So dürfen die EU-Mitgleidsstaaten beispielsweise maximal neue Schulden in Höhe von 3 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts aufnehmen. Die europäsichen Stabilitätskriterien müssen nun überarbeitet werden. Seit im Zuge der weltweiten Finanzkrise die Schulden aller EU-Mitglieder erheblich angestiegen sind, braucht die EU einen neuen Stabilitätspakt. Der Volkswirt Ognian Hishow fordert in seiner Studie vor allem die privaten Schulden in die Stabilitätskriterien der EU aufzunehmen. Herr Hishow arbeitet für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

Hören Sie hier das Interview mit Herrn Hishow: