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Strom aus dem Meer – eine saubere Alternative?

Die Diskussion um erneuerbare Energien dreht sich in Deutschland fast nur um Wind- und Sonnenkraft – dabei lässt sich auch mit Ebbe und Flut Energie gewinnen.

Die Offshore-Windparks sehen aus wie riesige Windmühlen-Parks auf hoher See – doch unter ihnen schlummert womöglich ein viel größeres Energiepotenzial: nämlich im Meer. Aber wann kommt der Strom aus dem Ozean?

Die Energiegewinnung aus dem Meer ist bisher politisch und wirtschaftlich nicht gewollt.

Nikolaus Gelpke - Chefredakteur bei »mare«. / © Mathias Bothor

Chefredakteur bei »mare«. / © Mathias Bothor
Nikolaus Gelpke

Schon 1961 wurde ein erstes Gezeitenkraftwerk fertiggestellt. So eine Anlage macht sich die Kräfte von Flut und Ebbe zunutze: Das strömende Wasser treibt Turbinen an. Der Nachteil in diesem Fall ist, dass die ersten Kraftwerke schwerwiegende ökologische Auswirkungen hatten.

Natürlich sind seitdem die Technologien weiterentwickelt worden – und es gibt eine ganze Menge neuer Ideen, wie man Energie aus dem Meer gewinnen kann. Darüber sprachen wir mit Nikolaus Gelpke, Meeresbiologe sowie Chefredakteur und Verleger der Zeitschrift „mare“.

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