DIW-Studie: Krisen motivieren Existenzgründungen

25.03.2013

Eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt: Unternehmensgründer sind in Krisenzeiten aktiver. Ein Autor der Studie erklärt das Phänomen.

Die Förderung von Existenzgründern ist laut unserem Gesprächspartner, Alexander Kritikos vom DIW, das erfolgreichste Mittel der Arbeitsagentur gewesen. Foto: © Martin Oeser/dapd

vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Foto: © DIWAlexander Kritikosvom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Foto: © DIW 

In wirtschaftlich schwachen Zeiten werden mehr Unternehmen gegründet. Läuft die Konjunktur dagegen wieder an, sinkt die Zahl der Unternehmensgründungen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Großen Einfluss hat auch die Zahl der Arbeitslosen. Eine hohe Arbeitslosenquote geht mit einem hohen Anstieg an Unternehmensgründungen einher.

Die Autoren haben den Zusammenhang zwischen der konjunkturellen Entwicklung und der Zahl der Unternehmensgründungen seit 1997 untersucht. Mit Alexander Kritikos, dem Forschungsdirektor des DIW und Autor der Studie, haben wir über die Hintergründe gesprochen.

Aus meiner Sicht hätte die Förderung von Existenzgründern nicht abgebaut werden dürfen. Es wäre besser gewesen, eine solche Förderung unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung bestehen zu lassen.