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DIW-Studie: Krisen motivieren Existenzgründungen

Eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt: Unternehmensgründer sind in Krisenzeiten aktiver. Ein Autor der Studie erklärt das Phänomen.

Alexander Kritikos - vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Foto: © DIW

vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Foto: © DIW
Alexander Kritikos

In wirtschaftlich schwachen Zeiten werden mehr Unternehmen gegründet. Läuft die Konjunktur dagegen wieder an, sinkt die Zahl der Unternehmensgründungen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Großen Einfluss hat auch die Zahl der Arbeitslosen. Eine hohe Arbeitslosenquote geht mit einem hohen Anstieg an Unternehmensgründungen einher.

Die Autoren haben den Zusammenhang zwischen der konjunkturellen Entwicklung und der Zahl der Unternehmensgründungen seit 1997 untersucht. Mit Alexander Kritikos, dem Forschungsdirektor des DIW und Autor der Studie, haben wir über die Hintergründe gesprochen.

Aus meiner Sicht hätte die Förderung von Existenzgründern nicht abgebaut werden dürfen. Es wäre besser gewesen, eine solche Förderung unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung bestehen zu lassen.

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