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Nach EEG kommen Netzgebühren: Der Strompreis steigt 2013 weiter

Bei Strom zahlt der Verbraucher immer: Erst die EEG-Umlage – nun sollen auch noch die Netzgebühren steigen. Und das, obwohl der Preis an der Strombörse stetig billiger wird. Inwieweit sind die Preise noch gerechtfertigt?

Mit der EEG-Umlage finanzieren die Verbraucher den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Energiewende ist gewollt. Und jeder Verbraucher muss sie mittragen. Circa 3 Cent wird der der Stromkunde ab 2013 mehr für eine Kilowattstunde zahlen müssen. Macht rund 60 Euro im Jahr.

Gunnar Harms - erstellt Gutachten und Analysen rund um den Strom- und Gasmarkt.

erstellt Gutachten und Analysen rund um den Strom- und Gasmarkt.
Gunnar Harms

Nun berichteten heute verschiedene Medien, dass auch die Netzgebühren steigen sollen, also der Transport des Stroms vom Anbieter zum Verbraucher. Durchschnittlich 30 Euro sollen Privathaushalte mehr zahlen. Zusammen mit der EEG-Umlage, macht das einen Mehrkostenbetrag von 90 Euro. Und dabei wird der Strom an der Börse billiger. Grund dafür ist unter anderem die Einspeisung erneuerbarer Energien in das Netz.

Preiserhöhungen werden sofort an den Verbraucher weitergereicht, Preissenkungen nicht.

Auch Gunnar Harms ist der Meinung, dass die Strompreise nicht weiter erhöht werden sollten. Er erstellt Gutachten und Analysen zu Strom- und Gaspreisen. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, inwieweit all Erhöhungen gerechtfertigt sind.

Man kann nur dem Kunden raten: wechseln, wechseln, wechseln! (Gunnar Harms)

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