Themenwoche Design | “Effectuation” – ein Ansatz für kreatives Wirtschaften ohne Businessplan

26.10.2012

Haben Sie schon mal etwas von "Effectuation" gehört? Das Konzept kommt aus dem Englischen, bedeutet "Ausführung" - und soll eine innovative Methode sein, sich als Unternehmer von der gängigen Logik des Marktes abzuheben.

Effectuation verfolgt eine umgekehrte Entscheidungslogik, als bisher bei Unternehmern üblich. / Foto: © Nigel Treblin/dapd

Effectuation bedeutet „Ausführung“, das dazugehörige Verb heißt „bewirken“. Die Literatur zum Thema ist umfangreich. Doch was bedeutet der Begriff in der Welt der Unternehmer?

Wikipedia definiert Effectuation wie folgt: In Situationen von Ungewissheit hatten Unternehmer üblicherweise auf die kausale Logik vertraut: Steuern könne man nur das, was man auch vorhersagen könne. Effectuation verfolgt einen umgekehrten Ansatz: Wir müssen gar nicht vorhersagen, was wir steuern.

Wir haben mit Michael Faschingbauer über das Thema „Effectuation“ gesprochen, der den Begriff an Beispielen greifbar macht. Er beschäftigt sich als Wirtschaftsforscher, Unternehmensberater und Autor mit dem Thema – und sieht auch für Designer Anwendungsmöglichkeiten.

+++ detektor.fm ist Medienpartner der Designers‘ Open – und stellt darum in dieser Woche fragen rund um Design. +++