Tor oder nicht Tor – Kommt jetzt der Chip im Ball?

28.06.2010

Nach dem zu Unrecht nicht gegebenen Tor für England rückt er wieder ins Licht: der Chip im Ball. Die Entwicklerfirma freuts...

Sie arbeiten schon Jahre an dem System “Chip im Ball”: hier ein Modell aus dem Jahr 2003. / Oliver Lang (ddp)

entwickelt mit seiner Firma das System »Chip im Ball«.Christian Holzerentwickelt mit seiner Firma das System »Chip im Ball«. 

Wer das Spiel gestern gegen England geschaut hat, der weiß: eigentlich fiel da ein Tor für England. Der Ball war hinter der Linie – doch die Schiedsrichter habens nicht gesehen. Also gab es kein Tor. Die Rache für das Wembley-Tor 1966? Vielleicht. Auf jeden Fall gab es schon immer Diskussionen über den Ball vor oder hinter der Linie. So auch diesmal. Und ein Thema kam damit so ganz plötzlich wieder auf die Tagesordnung: der Chip im Ball.
Technisch ist es möglich, den Ball mit einem Chip auszustatten. Und im Zweifelsfall wüsste ein Computer es sofort, ob der Ball hinter der Linie war. Die Fußball-Welt diskutiert also, ob dieses System nicht spätestens jetzt eingeführt werden muss. Und es gibt jemanden, der auf diesen Tag nur gewartet haben dürfte: Christian Holzer hat mit seiner Firma „Cairos“ den Chip im Ball entwickelt.