UN zeichnet deutsch-zimbabwisches Hilfsprojekt aus

17.02.2010

Zimbabwe galt einst als Kornkammer Afrikas. Nach Jahren der Misswirtschaft regiert nun jedoch Armut und Hunger. Dagegen kämpft KAITE.

Bäuerin der KAITE-Initiative in Simbabwe. Foto: KAITE.

Diplomlandwirt und KAITE-GründerDominikus CollenbergDiplomlandwirt und KAITE-Gründer 

Seit gut einem Jahr, darf die Oppositionspartei in Zimbabwe mitregieren. Damals vereidigte Staatschef Mugabe seinen Widersacher Tsvangirai als neuen Ministerpräsidenten. Doch was als Aufbruch in eine neue Ära galt, brachte bisher eher Enttäuschung.

Die eigene Währung ist zusammengebrochen, die Versorgungslage der Bevölkerung ist katastrophal und die weißen Farmer sind der Mugabe-Tsvangirai-Regierung weiterhin ein Dorn im Auge. Auch die EU hat nun bekanntgegeben, die Sanktionen gegen Simbabwe um ein Jahr zu verlängern.

Unter diesen Umständen versucht die deutsch-zimbabwische Initiative KAITE den Menschen auch ohne staatliche Unterstützung zu helfen. Für ihre Zusammenarbeit mit Kleinbauern wurde die Initiative jetzt von der UN mit dem Seed Award ausgezeichnet. detektor.fm sprach mit dem KAITE-Gründer Dominikus Collenberg über die Arbeit in Zimbabwe.

Hören sie das Interview hier noch einmal: