Was wichtig wird | Wie kommt der Strom zum Elektroauto?

"Es ist beherrschbar und kostet keine Unsummen"

24.08.2017

Wie kommt der Strom zum Elektroauto? Können wir für Elektroautos genug Strom produzieren? Wo liegen die größten Herausforderungen? Stefan Hajek von der Wirtschaftswoche beantwortet diese Fragen.

Der Euro steigt und der Markt singt den Dollar-Blues. Woran das liegt erklärt Anton Riedl.

Elektroauto sucht Strom

Deutschland und das Elektroauto – das ist bisher keine Liebesbeziehung. Die Elektroauto-Initiative der Bundesregierung mit dem Ziel 2020 eine Million Elektroautos zu haben, darf man als gescheitert ansehen. Ist doch die Kanzlerin selbst zuletzt davon öffentlich abgerückt. Außerdem haben die deutschen Autokonzerne das Thema jahrelang ignoiert und blockiert. Einige Beobachter meinen gar, die deutschen Hersteller hätten das Elektroauto komplett verschlafen. Aber auch über die Herkunft des Stromes wird heftig gestritten. Viele Umweltverbände warnen davor, Elektroautos mit Atomstrom zu betreiben.

Mehr Fragen als der Akku

In der öffentlichen Debatte dominiert beim Thema Elektroauto in der Regel die Frage des Akkus. Wie lange kann man damit fahren? Taugt solch ein Auto für eine Urlaubsreise? Wie oft muss man laden? Dabei gibt es daneben noch viele weitere wichtige Fragen. Sie drehen sich um die benötigte Strommenge, intelligente Ladesäulen und dezentrale Stromversorgung.

15 Prozent des deutschen Stroms würden alle Autos zusammen verfahren. – Stefan Hajek, Wirtschaftswoche

Stefan Hajek schreibt für die Wirtschaftswoche über elektrische Autos und die Zukunft der Mobilität. Er hat mit detektor.fm-Moderator Christian Bollert über wichtige Aspekte bei Elektroautos sowie mögliche Lösungen gesprochen.


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