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Wird Autofahren zum Privileg für Besserverdiener?

Benzin wird von Jahr zu Jahr teurer. Auch die Fahrzeugpreise steigen. Die CSU diskutiert über die Einführung einer Autobahnmaut und die Automobilverbände bangen um ihre Mitglieder. Der ACE warnt: Autofahren wird zum Luxusgut.

Otto Saalmann

Autos galten lange Zeit als wichtigstes Statussymbol. Doch nicht nur läuft das Smartphone dem Auto diesen Rang ab – das Auto als Privatbesitz verliert an Bedeutung. Die Mobilitätskonzepte von morgen heißen Carsharing, ÖPNV und kluge Verkehrssysteme.

Die Automobilverbände vertreten die Interessen der Autofahrer und befürchten, dass das in den kommenden Jahren immer weniger Menschen sein werden. Die Autofahrerverbände ADAC und ACE schlagen angesichts der steigenden Kosten fürs Autofahren Alarm: Autofahren werde „mehr und mehr zum Privileg für Besserverdienende“, sagte der Vorsitzende des Auto Club Europa (ACE), Wolfgang Rose.

Noch besitzt jeder zweite Deutsche ein eigenes Auto. Ob sich das in Zukunft wirklich ändert und welche Alternativen es gibt, fragen wir Otto Saalmann vom größten deutschen Automobilverband ADAC.

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