Wissenschaftler treten den Kampf gegen den “Jetlag” an

25.06.2010

Forscher wollen den Jetlag verstehen - und fanden so heraus, dass wir nicht nur eine innere Uhr haben.

1884 einigte man sich bei der Internationalen Meridiankonferenz auf die Festlegung von 24 Zeitzonen. / © Karin Jung pixelio.de

leitet die Abteilung »Gene und Verhalten« am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie. / © www.mpibpc.mpg.deProf. Gregor Eicheleleitet die Abteilung »Gene und Verhalten« am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie. / © www.mpibpc.mpg.de 

Wer kennt das nicht: zurück und gut erholt aus dem Sommerurlaub – aber todmüde. Jetlag heißt das – und der tritt normalerweise auf, wenn der Mensch mal in anderen Zeitzonen war. Und der Körper dann natürlich seinen gewohnten Schlaf nicht mehr bekommt, weil der Tag-Nacht-Rhythmus verschoben ist. Man spricht dabei auch davon, dass unsere „innere Uhr“ aus dem Takt geraten ist. Forscher vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie haben nun herausgefunden: wir haben gar nicht nur eine innere Uhr, sondern mehrere. Was das bedeutet, und warum hier vielleicht eine Möglichkeit liegt, den Jetlag künftig auszuschalten, darüber sprechen wir mit dem Leiter der Abteilung Gene und Verhalten an eben jenem Max-Planck-Institut, Gregor Eichele.