Zahlen bitte! | Verbotene Chemikalien in Kosmetika

TTIP im Visier: Der Preis der Schönheit

06.06.2016

Eine der zentralen Fragen in der Diskussion um das transatlantische Freihandelsabkommen: Soll man Stoffe vor deren Zulassung auf Gefährlichkeit prüfen? Oder soll man sie erst verbieten, wenn sich zeigt, dass sie schädlich sind? In den USA wird das anders gehandhabt als in Europa. Beim Blick auf die Anzahl der verbotenen Chemikalien zeigt sich deutlich: hier ist Streit vorprogrammiert.

Neue Woche, neuer Montag – neue Wahrheit. Denn wir wollen immer montags einer gefühlten Wahrheit eine reale Wahrheit gegenüberstellen. Trockene Zahlen. Klare Fakten. Und wir tun das in Kooperation mit „Katapult“, dem Magazin für Kartografik und Sozialwissenschaft.

Heute gehts um zwei durchaus wichtige Sachen: die Gesundheit und die Schönheit. Gleichzeitig. Und hinter all dem steckt das amerikanische Freihandelsabkommen TTIP.

Die Frage bei TTIP ist ja dabei unter anderem: Sollen Chemikalien, etwa in Kosmetika, erst dann verboten werden, wenn eine Behörde nachweisen kann, dass durch sie Menschen zu Schaden kommen – und bis dahin gilt der Stoff als zugelassen? Oder soll eine Prüfung im Vorfeld Pflicht sein, so wie bislang in der EU?

Hier ein kleiner Eindruck zu dieser Frage.


Die „Karte der Woche“ und „Zahlen, bitte!“
in Kooperation mit

katapult-logo (1)

macht Fakten statt gefühlte Wahrheiten.

Jetzt neu: Katapult gibt’s auch am Kiosk!