Zerissen oder verbrannt: Kaputte Euro-Scheine bei der Bundesbank

01.08.2013

Sie werden von Hand zu Hand gereicht, man zahlt mit ihnen und versteckt sie manchmal auch unter der Matratze. Doch was, wenn die bunten Geldscheine kaputt gehen? Ein Fall für die Bundesbank und ihr Analysezentrum.

Geld garantiert uns einen reibunglosen Zahlungsverkehr. Ärgerlich also, wenn die Geldscheine kaputt gehen. Foto: Schrift-Architekt/flickr.com

analysiert kaputte Geldscheine und entscheidet über deren Umtausch.Horst Werner Hofmannanalysiert kaputte Geldscheine und entscheidet über deren Umtausch. 

Geldscheine müssen einiges mitmachen. Man bezahlt mit ihnen und reicht sie hin und her. Die Scheine werden zerknittert und manche landen auch in der Waschmaschine.

Und obwohl sie auf speziellem Baumwollpapier gedruckt werden, ist es kein Wunder, wenn die robusten Euro-Scheine irgendwann abnutzen und rissig werden.

Doch was passiert eigentlich mit kaputten Geldscheinen? Kann man zerissenes und zerstörtes Geld einfach „umtauschen“? Und warum muss derzeit viel Geld aus den Flutgebieten im Osten Deutschlands getauscht werden?

Fragen,die Horst Werner Hofmann beantworten kann. Er ist stellvertretender Leiter des Analysezentrums für Falschgeld und beschädigtes Bargeld der Bundesbank .

Zerissen, verbrannt oder geschreddert: kaputte Scheine bei der Bundesbank

Wir haben einmal einen verbrannten Stiefel voller Geld analysiert und auch erstatten können. – Horst Werner Hofmann