Zukunft des Journalismus: “Soziale Netzwerke sind nur neue Theken”

04.07.2011

Für etablierte Medienhäuser ist die Digitalisierung ein großes Risiko. Denn alte Erlösmodelle, wie der private Anzeigenverkauf, bröckeln. Doch wie sollen die Verlage mit der neuen Situation umgehen? Fragen an den twitternden Chefredakteur der Rhein-Zeitung.

Zeitungen werden millionenfach gelesen. Doch viele Verlage sorgen sich um ihre Zukunft. / © Timm Scharnberger (dapd)

Das Internet verändert die klassischen Medien. Einige Optimisten der Netzbewegung sprechen bereits von den „Holzmedien“, besonders im Fall der klassischen Zeitung. Und in der Tat sind die Verlage und Zeitungen besonders betroffen. Sie verlieren Leser und Abonennten.

Chefredakteur der »Rhein-Zeitung« und aktiver Twitter-Nutzer.Christian Lindner.Chefredakteur der »Rhein-Zeitung« und aktiver Twitter-Nutzer. 

Erst kürzlich sorgte die Schlagzeile, der renommierte britische Guardian wolle nur noch im Online-Bereich investieren und ansonsten viel Geld einsparen, für Aufsehen. Künftig soll es weniger Nachrichten geben und dafür mehr Analyse. Ist das der richtige Weg? Oder führt doch kein Weg an Bezahlinhalten vorbei?

Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-Zeitung, setzt bei seiner Zeitung konsequent auf das Internet und hat mittlerweile über 6000 Follower. Christian Bollert hat mit ihm über die Herausforderungen des Internets für Zeitungsmacher gesprochen.

„Zukunft des Journalismus“ wird präsentiert von der Leipzig School of Media.

Leipzig School of Media. 63937Leipzig School of Media.