AutoMobil | “Unsichtbare Schienen” – Magneten in der Fahrbahn

Neue Entwicklung für die Autobahnen

25.04.2014

Die Ortung von Autos wird heutzutage immer wichtiger - vor allem für das autonome Fahren. Der schwedische Hersteller Volvo testet dafür eine Ortungstechnik mit Magneten in der Fahrbahn.

Während Ortungstechniken, wie GPS und Kameras mitunter an ihre Grenzen stoßen, bleiben in die Fahrbahn integrierte Magnete von physischen Hindernissen und schlechten Wetterbedingungen unbeeinträchtigt. Foto: Volvo Car Group

hält serienreifes autonomes Fahren in 10 bis 15 Jahren für möglich. Foto: Volvo Car GroupEs ist nicht so kompliziert, wie man anfangs vielleicht denkt. Es sind ganz gewöhnliche Magnete, die man z.B. auch dafür nutzt, um einen Zettel an seinen Kühlschrank zu heften.Jonas Ekmarkhält serienreifes autonomes Fahren in 10 bis 15 Jahren für möglich. Foto: Volvo Car Group 

Autonomes Fahren soll das Autofahren der Zukunft sein. Die Autohersteller und Entwickler arbeiten seit Jahren daran, das Fahren ohne Fahrer noch sicherer zu machen. Dafür testet Volvo derzeit eine Ortungstechnik, die angeblich verlässlicher als GPS ist.

Der schwedische Hersteller hat dafür auf seinem Testgelände nahe Göteborg eine 100 Meter lange Teststrecke eingerichtet, auf der sich mit Magnetfeldsensoren ausgerüstete Fahrzeuge sicher bewegen. Auf wenige Zentimeter genau soll sich dabei bestimmen lassen, wo sich ein Auto gerade befindet.

Wie die Magneten genau funktionieren, hat uns Jonas Ekmark erklärt. Er ist Abteilungsleiter für Entwicklung und Experte für präventive Sicherheit bei Volvo.


+++ AutoMobil wird präsentiert von verkehrslage.de, dem Portal rund um Auto, Mobiles und Navigation +++

+++ AutoMobil jede Woche automatisch nach Hause bekommen? Dann hier den Podcast abonnieren. +++