Forschungsquartett | MS Wissenschaft „Zukunftsstadt“

Die Zukunftsstadt als Mitmachstadt

30.04.2015

Die MS Wissenschaft ist wieder auf Tour. Bis September fährt das Ausstellungsschiff durch Deutschland und zeigt, welche Angebote Forschung und Wissenschaft für unser Stadtleben bereithalten.

Die MS Wissenschaft heißt eigentlich MS Jenny. Als Frachtkahn transportiert sie im Winter auch mal Eisenerzgranulat. Aber seit fast zehn Jahren ist sie jeden Sommer im Auftrag des Bundeministeriums für Bildung und Forschung unterwegs und stellt das jeweils aktuelle Wissenschaftsjahr in einer Ausstellung vor. Dieses Jahr ist das Thema „Zukunftsstadt„. Dementsprechend zeigt die Ausstellung, welchen Beitrag Wissenschaft und Forschung leisten können, um die Städte auf aktuelle und kommende Herausforderungen vorzubereiten.

Entworfen hat die Ausstellung die Agentur beier+wellach. Aber die Exponate sind von Wissenschaftlern erarbeitet, oft auf der Grundlage aktueller Forschungsprojekte.  Dabei sind Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen beteiligt. Von den Max-Planck-Instituten für Kunstgeschichte in Florenz und Rom bis zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt werden unterschiedliche Perspektiven auf die Stadt der Zukunft angeboten.

  • Die MS Wissenschaft am Dresdner Terassenufer. Im Hintergrund die sächsische Staatskanzlei. Foto: Mike Sattler
  • Johanna Wanka, die Ministerin für Bildung und Forschung geht an Bord. Foto: Mike Sattler
  • Hinter der Stellwand verbirg sich Werkstatt. Foto: Mike Sattler
  • Die Effiziente Stadt kennt keine Brachflächen. Foto: Mike Sattler
  • Wie stark muss man in die Pedale treten, um ein Radio mit Strom zu versorgen? Foto: Mike Sattler
  • Teil 2 der Ausstellung: Perspektive. Wie funktioniert eine Stadt? Videos leiten in die einzelnen Abschnitte der Ausstellung. Foto: Mike Sattler
  • Für ein London der Zukunft: Britischer Entwurf aus den 1960er Jahren. Foto: Mike Sattler
  • Zukunftsstädte der Vergangenheit: Als die Spanier Tenochtitlan eroberten, interpretierten sie den aztekischen Grundriss mit europäischem Blick. Foto: Mike Sattler
  • So könnte eine relativ ausgeglichene Stadt aussehen. Funktioniert aber nur in gemäßigten Breiten. Foto: Mike Sattler
  • Wer seine eigene Stadt bauen möchte, der muss den CO2-Ausstoß im Blick haben. Foto: Mike Sattler
  • Gar nicht so einfach, eine lebenswerte Stadt zu errichten. Foto: Mike Sattler
  • Tipps für urbane Gärtner: Tetrapaks bepflanzen! Foto: Mike Sattler
  • Wie fühlt es sich an, als Eule in der Stadt? Ziemlich hell, sagt die Eule. Foto: Mike Sattler
  • Die Zukunft der Stadt braucht Daten. Sensoren messen Luftqualität und Lärmbelästigung. Überall. Foto: Mike Sattler
  • Realistisches Architekturmodell. Die Figuren der Rollstuhlfahrer sind aus dem Modelleisenbahnbedarf. Foto: Mike Sattler
  • Die Stadt der Zukunft muss dem demographischen Wandel gerecht werden. Foto: Mike Sattler

Alle Exponate sind interaktiv. Anders ließe sich einem derart komplexen und dynamischen Phänomen wie der Stadt auch kaum Rechnung tragen. Die vielfältigen Zusamenhänge zwischen den Faktoren der Stadt werden so erfahrbar gemacht. Die Ausstellung ist kostenlos wird empfohlen für Kinder ab 12 Jahren. Klar, es gibt eine Menge zu spielen. Aber auch große Kinder werden ihren Spaß haben. Und ihre Aha!-Momente.