AutoMobil | Frost ärgert Bahnkunden und Autofahrer

Die wichtigsten Infos für Bahn- und Autofahrer bei Kälteeinbruch

15.01.2016

Aufgrund der für das Wochenende angekündigten Kälte hat die Deutsche Bahn ihre ICEs erst mit verringerter Geschwindigkeit fahren lassen, diese Maßnahme aber schon am Freitag wieder aufgehoben. Je nach Wetterlage gilt es jedoch auch für Autofahrer einiges zu beachten.

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Tief „Emma“ hat sich bislang zahmer präsentiert als angekündigt, der Frost ist dank milder Temperaturen größtenteils ausgeblieben. Die ICEs der Deutschen Bahn dürfen daher wieder mit voller Geschwindigkeit fahren. Am Freitag um 14 Uhr hat die Bahn, die Maßnahme, Fernverkehrs-Schnellzüge auf bestimmten Strecken zu drosseln, wieder aufgehoben. Da für die kommende Woche jedoch Temperaturen von bis zu -20 Grad Celsius erwartet werden, ist es nicht auszuschließen, dass die Bahn ihre Entscheidung revidiert.

Schäden an ICEs befürchtet

Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung waren Erfahrungen aus dem vergangenen Winter. Vom ICE-Dach herabfallenden Eisbrocken, Schnee und lose Schottersteine im Gleisbett haben bei hohen Geschwindigkeiten zu Schotterflug und somit zu Beschädigungen an den Zügen geführt. Falls die Maßnahme in den kommenden Tagen wieder in Kraft tritt, wird sie vermutlich vorher auf der Konzern-Website angekündigt. Bei Drosselung der Bahnen können auf den betreffenden Strecken Verspätungen von bis zu 35 Minuten entstehen.

Der Frost betrifft auch Autofahrer

Abgesehen von Winterreifen, die im Januar ohnehin auf alle Autos aufgezogen sein sollten, ist auch eine ausreichende Menge an Frostschutzmittel im Scheibenwaschwasser wichtig, damit dieses nicht einfriert. Beim Eiskratzen reicht es außerdem nicht, lediglich die Windschutzscheibe freizulegen.

Sie müssen nicht nur das Guckloch freiräumen, sondern die gesamten Scheiben. Sonst können Sie zwar geradeaus gucken, haben aber nicht die Rundumsicht, die Sie für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr brauchen. Wenn sie erwischt werden, kann das auch ein kleines Bußgeld von 10 Euro kosten. – Johannes Boos, ADAC

Dazu zählen selbstverständlich auch gut ablesbare Kennzeichen und voll sichtbare Scheinwerfer und Bremslichter.

Darüber, was Bahn- und Autofahrer beim Wintereinbruch beachten sollten, hat detektor.fm-Moderator Thibaud Schremser mit AutoMobil-Redakteur Javan Wenz gesprochen.

Redaktion: Javan Wenz


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