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Gesund Leben | Geschlechtskrankheiten – Spielverderber im Karneval

An Karneval wird gesungen, geschunkelt und „gebützt“ – also Küsschen verteilt. Bei manchen bleibt nicht nur ein Küsschen. Wenn aus der Karnevalsbekanntschaft mehr wird, sollte man sich gut vor Geschlechtskrankheiten, wie Chlamydien, Tripper oder Syphillis schützen.

Norbert Brockmeyer - Professor an der Uniklinik Bochum und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit.

Professor an der Uniklinik Bochum und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit.
Norbert Brockmeyer

Gerade an den „tollen Tagen“ kommen sich die Menschen näher.  Die einen reichen sich die Hände, andere verteilen „Bützjer“, also kleine Küsschen. Manchmal wird aus einer Karnevalsbekanntschaft aber auch mehr. Und das kann Spuren hinterlassen.

Beim ungeschützten Verkehr können viele Krankheiten übertragen werden. Neben dem HI-Virus gibt auch Krankheiten, die zunächst kaum Symptome zeigen. Bei Chlamydien etwa merken Betroffen oft gar nicht, dass sie eine Krankheit haben. Doch sie können sogar unfruchtbar machen.

Syphilis wieder häufiger in Deutschland

Syphilis und Tripper galten als selten, aber sie tauchen immer häufiger in Deutschland auf. Allein die Anzahl der Syphilis-Kranken hat sich innerhalb von 12 Jahren verdoppelt.

Über die möglichen Folgen von ungeschütztem Sex klärt Norbert Brockmeyer auf. Er leitet das Zentrum für sexuelle Gesundheit an der Uniklinik Bochum.


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