Green Radio | Bio-Gänsebraten

Die Weihnachtsgans ökologisch betrachtet

11.12.2014

Wenn beim Metzger vermehrt Gänsefleisch über die Ladentheke wandert, dann kann Weihnachten nicht mehr weit sein. Gänsebraten zählt noch immer zu den beliebtesten Weihnachtsspeisen. Aber wo kommen diese Gänse her und unter welchen Bedingungen werden sie gemästet?

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In Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt

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So langsam wird es ja Zeit, sich ein paar Gedanken um das Weihnachts-Festessen zu machen. Jedenfalls, wenn es etwas Größeres werden soll wie eben eine leckere Weihnachtsgans. Und wenn schon Gänsebraten, dann möchte man wenigstens, dass das Tier ein einigermaßen glückliches Leben hinter sich hat. Schließlich ist Weihnachten ja das Fest der Liebe – auch der Tierliebe. Doch besonders liebevoll geht es in den durchschnittlichen Gänse-Mastställen nicht zu. Etwa 80 Prozent der in Deutschland verspeisten Tiere stammen aus Polen und Ungarn, und Tierschützer kritisieren die Bedingungen in dortigen Ställen.

Worauf achten beim Kauf des Gänsebraten?

Die Rede ist zum Beispiel von Gänsen, die bei lebendigem Leibe gerupft werden. Ein weiteres Problem ist oft die Fütterung: Die Gänse bekommen gentechnisch verändertes Soja vorgesetzt. Laut WWF geht das auf Kosten der Wälder in Südamerika. Worauf sollte man als Verbraucher also achten beim Gänsebratenkauf? Das erklärt in Green Radio Roland Gramling vom WWF.

GramlingRoland_privatMit dem Soja für die Fütterung importieren wir auch das Problem der Monokulturen in Südamerika.Roland Gramlinggreift auch privat aus Überzeugung zur Bio-Gans aus Freilandhaltung. 
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