Green Radio | ProtoCycler

Umweltfreundlich in 3D drucken

15.01.2015

Der Protocycler soll 3D-Druck umweltfreundlicher und günstiger machen. Forscher aus Kanada wollen damit den Markt revolutionieren. Wir stellen die Macher vor und sprechen über ihren nachhaltigen Ansatz.

+++Green Radio: Umwelt und Nachhaltigkeit – eine Kooperation mit dem Umweltbundesamt.+++


In Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt

In Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt

Als vor einigen Jahren die ersten 3D-Drucker auf den Markt gekommen sind, war die technikbegeisterte Welt ganz aufgeregt. Man konnte Löffel, Eierbecher oder Ersatzteile für Geräte per Knopfdruck bequem zu Hause herstellen.

Um die dreidimensionalen Dinge drucken zu können, musste man den Drucker natürlich befüllen – in der Regel mit Plastik. Dieses Füllmaterial ist kostspielig und macht Müll.

3D-Drucken geht auch umweltfreundlich

Das muss günstiger und umweltfreundlicher gehen, hat sich ein Forscherteam aus Toronto, Kanada, gesagt und den ProtoCycler entwickelt. Knapp drei Jahre haben sie getüftelt. Dabei kam ein Gerät heraus, das Plastikmüll in Druckermaterial für 3D-Drucker umwandelt. Juliane Neubauer hat mit dem Erfinder Dennon Oosterman gesprochen und im Gespräch erklärt sie, wie der ProtoCycler funktioniert und wie er den Geldbeutel und die Umwelt schonen soll.

Portrait Dennon OostermanWir haben am Ende sehr viel Geld dafür ausgegeben, den Mülleimer mit Plastik aus dem 3D-Drucker voll zu machen. Wir haben gedacht, es muss einen besseren Weg geben.Dennon Oostermanist einer der drei Entwickler des ProtoCyclers. 

Ein Video erklärt den ProtoCycler


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