Grippe-Impfung: Bundesinstitut verhängt Verkaufsstopp für Impfstoffe

25.10.2012

Einige Chargen des Grippeimpfstoffes Begripal und Fluad der Firma Novartis dürfen vorerst nicht mehr geimpft werden. Was ist da schief gelaufen? Und wie sollte man sich jetzt verhalten?

Eine Grippe-Impfung soll eigentlich helfen. Doch einige Impfstoffe dürfen nun nicht mehr verwendet werden. / © Thomas Lohnes / dapd

Es ist kalt, grau und nass – wie so oft im Herbst. Und das bedeutet leider auch: Es ist wieder Grippezeit. Wer keine Grippe bekommen möchte, der kann sich impfen lassen.

16 verschiedene Impfstoffe sind auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Impfstoffe  Begripal und Fluad und stammen von dem Pharmaunternehmen Novartis.

ist Sprecherin des Paul-Ehrlich-InstitutsSusanne Stöckerist Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts 

Und diese werden nun wegen möglicher Nebenwirkungen in Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland nicht mehr verkauft. Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe, hat heute die Freigabe einiger Chargen dieses Grippeimfstoffs zurückgenommen.

Warum – das haben wir dessen Sprecherin Susanne Stöcker gefragt.

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