RoboCup 2014 | Fußball-Weltmeisterschaft der Roboter

Programmieren für den Weltmeistertitel

18.07.2014

Teams von Hochschulen rund um den Globus nehmen mit ihren Robotern am RoboCup 2014 in Brasilien teil. Roboterfußball sieht nicht nur lustig aus - er bringt auch die Wissenschaft voran.

Bei der IranOpen 2013 spielten die Roboter der Qazvin Islamic Azad University gegen die Technische Universität Kreta.

Foto: © Behrouz Mehri | AFP

Ein Spielfeld von 7 mal 10 Metern, fünf Spieler je Mannschaft und zwei Halbzeiten à 10 Minuten. Was vielleicht klingt wie Kicken auf dem Bolzplatz, sind die offiziellen Regeln zum RoboCup, der Fußball-Weltmeisterschaft der Roboter.

Zum 18. Mal findet der RoboCup statt, dieses Mal in João Pessoa in Brasilien. Mehr als 4.000 Forscherinnen und Forscher aus 45 Ländern werden zu dem Wettbewerb erwartet. In mehr als zehn Disziplinen werden die Weltmeister ermittelt, vom Roboterfußball über Notfallroboter bis zum Robotertanz.

2050: Roboter gewinnen gegen menschliche Fußballweltmeister

Die Roboterfußballer haben sich ein hohes Ziel gesetzt: Bis Mitte des Jahrhunderts soll eine Robotermannschaft gegen den dann amtierenden menschlichen Fußball-Weltmeister nach offiziellen Fußballregeln gewinnen.

Der Weg ist zwar noch weit. Doch die Wissenschaft freut es: Die Forschungen für den RoboCup haben international bereits eine ganze Reihe an wissenschaftlichen Arbeiten und technischen Berichten hervorgebracht.

Sebastian Riehm aus der detektor.fm-Redaktion hat sich vom Nao-Team der HTWK Leipzig erklären lassen, wo die Herausforderungen beim Roboterfußball liegen.


RoboCup 2013 Finale zwischen Nao Team HTWK und B-Human