Wasserdampf, CO2 und Klimawandel

Die Wolken und das Klima

29.10.2014

Wolken am blauen Himmel. Eine schönes Bild. Für den Klimawandel können Wolken und Wasserdampf jedoch gravierende Folgen haben. Neue Perspektiven auf den Klimawandel.

Weiße Wolken am Himmel. Nicht automatisch ein Grund zur Freude. Zumindest klimatechnisch gesehen.

Wolke ist nicht gleich Wolke

Wissenschaftler haben herausgefunden: Schönwetterwolken können zwar durch ihren Schatten die Klimaerwärmung aufhalten, die faserigen Cirrus-Wolken halten dagegen Strahlung eher auf und können damit zur Erderwärmung beitragen.

W wie Wasserdampf

Und auch der Wasserdampf, aus dem Wolken bestehen, spielt eine sehr viel größere Rolle beim Klimawandel als bisher gedacht. Vielleicht genau so sehr wie CO2. Auf dem Climate Symposium 2014 ist der Wasserdampf daher zum Thema gemacht worden. Forscher Björn Stevens fordert, sich noch mehr auf dieses Gebiet zu konzentrieren. Nur so könne man wirklich verstehen, woher der Klimawandel kommt.

Wir haben darüber mit Andreas Macke gesprochen. Er ist einer der renommiertesten Wolkenforscher Deutschlands. Er ist Leiter des Tropos, dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig.

Andreas_Macke_cutEs ist und bleibt der CO2-Ausstoß. Das ist der starke anthropogene Impuls, den wir in die Atmosphäre senden. An dem müssen wir arbeiten.Andreas MackeLeiter des Troposphärenforschungsinstituts in Leipzig