Zum Tod von Stephen Hawking

Ein Genie unserer Zeit

14.03.2018

Stephen Hawking ist im Alter von 76 Jahren in seinem Haus in Cambridge gestorben. Der Astrophysiker hat durch seine Erkenntnisse weltweit Bekanntheit erlangt.

In einer Liga mit Einstein und Co.

Ein Popstar der Wissenschaft: Stephen Hawking hat mit seiner Arbeit auch Menschen weit außerhalb der Physikinstitute erreicht. Was man in der Welt der Wissenschaft schon längst wusste, haben schließlich auch bekannte Serien wie die „Simpsons“ und „The Big Bang Theory“ aufgegriffen. Wenn von Hawking die Rede war, war auch immer wieder die Rede vom „schlauesten Mensch der Welt“.

Nun ist der Astrophysiker tot. Hawking ist am Mittwochmorgen im Alter von 76 Jahren in seinem Haus in Cambridge gestorben.

Ich glaube, er hat die Phantasie der Leute angeregt und gezeigt, dass man doch noch Unglaubliches erreichen kann. Sogar, wenn man nur noch sein Gehirn übrig und seine Muskeln verloren hat. – Dr. Jean-Luc Lehners, Physiker am Max-Planck-Institut für Gravitationsforschung

Stephen Hawking und die großen Fragen

Mit seinen Erkenntnissen hat Hawking die Astrophysik maßgeblich geprägt. Denn er lieferte eine mathematische Begründung dafür, dass das Universum durch einen Urknall entstanden ist. Darüber hinaus hat er eine grundlegende Theorie über Schwarze Löcher entwickelt, aber auch an der Relativitätstheorie hat der Brite geforscht.

Er hatte oft eine sehr bedeutende neue Idee, die aber so weit führt, dass sie noch nicht ganz verstanden wurde. Deswegen sind seine Arbeiten auch jetzt immer noch aktuell. – Dr. Jean-Luc Lehners

Welche Bedeutung Stephen Hawking für die Astrophysik und sogar darüber hinaus hat, darüber hat detektor.fm-Moderator Christian Erll mit Jean-Luc Lehners gesprochen. Er ist Leiter der Forschungsgruppe „Theoretische Kosmologie“ am Max-Planck-Institut für Gravitationsforschung.

Stephen HawkingEs gibt niemanden, der auch außerhalb der Physik die Leute so begeistert, wie er. Dr. Jean-Luc Lehnershat zwei Jahre in der Forschungsgruppe von Stephen Hawking gearbeitet. 

Redaktion: Kaspar Weist