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Foto: Tobias Schwarz | AFP
Bild: Tobias Schwarz | AFP

Zurück zum Thema | Das Sterben hinauszögern

Hat der Tod eine Zukunft?

Wir sterben, daran führt kein Weg vorbei – noch nicht. Aber wie sieht es in Zukunft aus? Können wir dann ewig leben? Und was hätte das eigentlich für gesellschaftliche Konsequenzen?

„Zurück zum Thema“ bei Daily Drive

Jeanne Calment ist 122 Jahre alt geworden. Sie ist bis heute der älteste Mensch der Welt, niemand ist älter geworden. Dass jemand über 100 Jahre alt wird, ist heute kaum mehr eine Seltenheit, mittlerweile ist ein Viertel der Senioren und Seniorinnen ü100. Der Nachteil: je älter wir werden, desto anfälliger werden wir für Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Krebs. Der Körper „baut ab“, man stirbt.

Lebenserwartung steigt

Trotzdem werden wir immer älter, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt für Frauen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 83,4, für Männer bei 78,6 Jahren. Zum Vergleich: 1991 lagen die Werte noch bei knapp 76 bzw. 70 Jahren. Was heißt das für die Zukunft: Leben wir bald ewig?

Es gibt die Forschung rund um die Reprogrammierung von Zellen zu embryonalen Stammzellen. Die Prozesse können tatsächlich zu einer Verjüngung von Zellen führen. Das ist ein wahnsinniger Durchbruch.

Martin Denzel, Alternswissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln

Martin Denzel, Alternswissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in KölnFoto: privat

Ewig jung bleiben, keine Krankheiten, nicht sterben, wenn man nicht muss. Es ist ein Traum, den wir vor allem aus Filmen kennen. Aber wie realistisch ist dieser Traum mittlerweile? Die Alternsforschung macht große Fortschritte, ebenso die Medizin.

Es verlängert sich nicht nur das Leben, sondern auch das Sterben. Früher waren Sterbeverläufe relativ kurz. Heutzutage ist das anders.

Matthias Meitzler, Soziologe an der Universität Passau

Matthias Meitzler, Soziologe an der Universität PassauFoto: privat

Gesellschaftlich allerdings wäre das Nicht-Altern eine große Herausforderung, es würde das Zusammenleben ganz grundlegend verändern. Und was würde eigentlich aus der Überbevölkerung? Darüber spricht detektor.fm-Moderator Lars Feyen mit Matthias Meitzler. Er ist Soziologe und forscht zum Altern und Sterben an der Uni Passau. Außerdem erklärt uns Dr. Martin Denzel vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns wie weit die aktuelle Forschung zum ewigen Leben ist.

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