Das wird heute wichtig: iPhone entsperren, der Super-Trump und Kollaboration – mit WIRED Germany

Kein Einbruch ins erweiterte Gehirn

01.03.2016

Seit Tagen wird erregt darüber diskutiert, ob Apple Ermittlungsbehörden Zugriff auf die Telefone von Terrorverdächtigen gewähren sollte. Jetzt hat ein US-Richter in einem ähnlichen Fall entschieden, den bisher keiner auf dem Schirm hatte - für Apple. Nur eines der Digitalthemen des Tages, die wir mit Nikolaus Röttger von WIRED besprechen.

iPhone bleibt zu: Zwischensieg für Apple

Für einen Bundesrichter in Brooklyn, New York, heiligt der Zweck nicht die Mittel. Er verwährt den Ermittlungsbehörden den Zugriff auf ein gesperrtes Smartphone. Die Daten auf dem Telefon, das hoffen die Ermittler, könnten bei der Aufklärung eines Drogendelikts helfen. Der Antrag, Apple möge das Telefon mithilfe eines speziellen Software-Updates entsperren, wurde schon vor Monaten gestellt.

Damit hat dieser bisher unbekannte Fall eine Signalwirkung in einer anderen iPhone-Entsperrsache, die seit einigen Tagen debattiert wird. In diesem Fall fordert die Regierung die Öffnung des Telefons eines der Männer, die für den Anschlag in San Bernardino im Dezember verantwortlich gemacht werden.

Apple weigert sich bislang, Ermittlungsbehörden eine Hintertür in die Telefone seiner Kundinnen und Kunden anzubieten. Zumindest in einem Fall wurde die Haltung Apples nun richterlich bestätigt.

Donald Drumpf

Am Super-Tuesday macht einer besonders von sich reden – in guten und besonders in schlechten Tönen: Donald Trump. Weltweit geht eine 20-minütige Abrechnung des Late Night-Satirikers John Oliver mit dem Republikanischen Spitzenmann viral.

Oliver greift den ursprünglichen deutschen Nachnamen der Familie Trump auf und spricht von Donald Drumpf. Eine Browsererweiterung, die Oliver in seiner Show präsentiert, ersetzt den Namen automatisch auf jeder Website. Ob mit politischer Diskussion oder ohne, Donald Trump hat sich zum vielgeteilten Netzphänomen gepöbelt.

Bitte recht freundlich

Woran liegt es, dass manche Teams funktionieren und manche eher gegeneinander arbeiten? Müssen sich die Menschen, die kooperieren, kennen? Gar Freunde sein? Eine Studie sagt: das hat darauf keinen Einfluss. Viel wichtiger ist eine Grundzutat in der menschlichen Kommunikation: Freundlichkeit. Google hat diese Studie durchgeführt, denn der Konzern fragt sich: Wie schaffen wir das perfekte Team?

Über seine Lieblingsgeschichte der Woche und über die anderen Digitalthemen des Tages hat detektor.fm-Moderator Thibaud Schremser mit dem Chefredakteur der WIRED Germany Nikolaus Röttger gesprochen.

Nikolaus Röttger, Chefredakteur von Wired GermanyDas sind wirklich 20 Minuten, die sich lohnen. Große Schauempfehlung!Nikolas RöttgerChefredakteur der WIRED Germany / Foto: Condé Nast