Antritt | Gravel Bikes beim Dirty Kanza

"Mit dem Gravel Bike ergeben sich ganz neue Freiheiten."

08.06.2018

Das Dirty Kanza in Kansas/USA gilt als (eine) Brutstätte des Gravel Bikes. TOUR-Redakteur Manuel Jekel ist bei dem 320-km-Rennen über Schotterstraßen mitgefahren. Ein Erfahrungsbericht.

Antritt wird präsentiert von Schwalbe Fahrradreifen


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„Antritt“ wird präsentiert von Schwalbe Fahrradreifen.

Vom heutigen Fahrradmarkt sind sie nicht mehr wegzudenken: Gravel Bikes, also übersetzt Schotterfahrräder, die teilweise auch Allroad Bikes genannt werden. Dabei hätte man noch vor wenigen Jahren in fast jedem Fahrradgeschäft noch skeptische Blicke geerntet, wenn man sich nach einem Gravel Bike erkundigt hätte: Die nur lose definierte Radkategorie ist eine der jüngsten, die der Markt zu bieten hat. Auch wenn Gravel Bikes natürlich viele Anleihen nehmen bei Renn- und Querfeldeinrädern, wie man schon auf den ersten Blick erkennt.

Brutstätte der Gravel Bikes

Über die Gründe der fast plötzlichen Verbreitung der „Schotterstraßenrennräder“ lässt sich trefflich diskutieren. Unumstritten ist jedoch, dass es wie bei jeder anderen Entwicklung auch „Brutstätten“ braucht, in denen neue Ideen ausprobiert oder erdacht werden. Im Fall des Gravel Bikes ist das unter anderem das „Dirty Kanza“, ein Gravel Bike Rennen über ca. 320 km am Stück im Mittleren Westen der USA. Im kleinen Städtchen Emporia in Kansas steppt seit 2006 einmal im Jahr der Bär, wenn sich Gravel Bike Fans zum Kräftemessen treffen. Oder ist es eher eine Prüfung der eigenen Leidensfähigkeit?

Dirty Kanza immer beliebter

Der Waschbrettpistenrundkurs muss eine besondere Attraktivität ausstrahlen. Denn die Teilnehmerzahl hat sich seit 2006 von 34 auf rund 2.500 in 2018 erhöht. Einer von ihnen ist Manuel Jekel, Redakteur beim TOUR-Magazin. Er ist nach Kansas geflogen, hat am Dirty Kanza teilgenommen und daraufhin mit uns gesprochen.

Bild: Manuel Jekel/privatNach so einem langen Tag im Sattel, da fällt natürlich alles von einem ab. Da kommt so eine Euphorie hoch, ein Glücksgefühl. Das ist auch einer der Gründe, warum ich das mache.Manuel Jekelglücklich im Ziel nach über 320 km Schotterstraßenrennen. 


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