Gute Nachrichten | Pumpipumpe hilft beim Verleihen

Ich hab was, was du nicht hast

14.10.2015

13 Minuten. So lang wird eine Bohrmaschine im Laufe ihres Lebens genutzt. Trotzdem hat rund die Hälfte aller Deutschen eine. Was für ein Unfug! Mehr verleihen, weniger besitzen: "Pumpipumpe" aus der Schweiz will genau dabei helfen. Das schont die Umwelt, stärkt den Zusammenhalt und macht mitunter auch Spaß. Was es dafür braucht: nur ein paar Aufkleber auf dem Briefkasten.

Besitzen Sie eine Bohrmaschine? Wenn nicht, kennen Sie sicher jemanden, der eine besitzt. Denn ungefähr die Hälfte der Deutschen gibt bei Umfragen an, eine eigene Bohrmaschine zu haben.

Bedenkt man nun aber, dass eine Bohrmaschine im Schnitt in ihrem gesamten „Leben“ ganze 13 Minuten genutzt wird, und den Rest der Zeit rumliegt, dann stellt sich die Frage: welchen Sinn macht das? Muss das so sein? Und muss wirklich jeder seinen eigenen Rasenmäher, Pastamaschine, Stabmixer etc.pp. haben?

Pumpipumpe: Mehr Teilen – mit Aufklebern

Solche Fragen stellen sich immer mehr Menschen. Menschen, die die „Sharing Economy“ mit prägen. Der Gedanke dahinter: es muss nicht jeder immer alles besitzen – man kann sich die Dinge ja auch teilen und gegenseitig ausleihen.

Ob Autos, Wohnungen oder Fahrräder – längst ist das Teilen für viele Menschen eine Alternative zum Besitzen geworden. Eine ganz neue Industrie baut sich hierum auf, „Sharing Economy“ genannt. Doch was, wenn es mal schnell gehen muss? Oder einem App & Co. einfach zu anonym und umständlich sind?

Das Projekt „PumpiPumpe“ will dabei helfen. Ganz klassisch: ohne App, ohne Hotline, ohne Netzwerk. Einfach nur mit Stickern. Wie das geht, darüber haben wir mit Lisa Ochsenbein vom „Verein Pumpipumpe“ gesprochen.

pumpipumpe_briefkasten US - Copyright PumpipumpePumpipumpe im Einsatz.Wer die Aufkleber benutzt, kann dem Verein ein Foto seines Briefkastens schicken. Auch dieses hier war dabei. Foto: © Pumpipumpe 

 Pumpipumpe – So funktioniert’s


präsentiert die ‚Guten Nachrichten‘.

Gute Nachrichten“ werden präsentiert von der GLS Bank – der ersten sozial-ökologischen Universalbank der Welt.


„Gute Nachrichten“ – unter diesem Titel stellen wir jeden Mittwoch Projekte, Initiativen und Firmen vor, die etwas besser machen wollen. Arbeit verbessern, Wirtschaft und Moral in Einklang bringen, den Umweltschutz voranbringen, fair produzieren, nachhaltig wirtschaften oder kulturell bereichern.

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