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Lars Niedereichholz auf der Frankfurter Buchmesse. Foto: Kati Zubek | detektor.fm
Bild: Kati Zubek | detektor.fm

N99 | Lars Niedereichholz über Mundstuhl, Töchter und das zwölfte Bier

„Ich habe vor kurzem ein Skateboard gekauft“

Der neue Roman von Lars Niedereichholz, Teil des Comdey-Duos „Mundstuhl“, handelt von einer Midlife-Crisis, zerstörten Kaffemaschinen und dem Weitermachen eines Familienvaters.

Lars Niedereichholz – Der ewige Teenager

Lars Niedereichholz, Jahrgang 1968, ist seit 20 Jahren Teil des Comedy-Duos „Mundstuhl“. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ande Werner bestreitet er seit 1997 zahlreiche Bühnenprogramme und Fernsehauftritte. Die beiden Komiker lernen sich in den 1990er Jahren auf der gemeinsamen Tour ihrer Rockbands kennen. Schnell entdecken beide ihre Vorlieben fürs Herumblödeln und starten mit einer wöchentlichen Radiosendung ihre gemeinsame Comedy-Karriere. Seitdem ist das Mundstuhl-Duo mit Figuren wie „Dragan und Aldar“, Auftritten unter anderem beim Eurovision Song Contest oder bei „Bernd das Brot“ berühmt geworden. Lars Niedereichholz ist Vater zweier Töchter und lebt mit seiner Familie in Bad Homburg bei Frankfurt am Main.

Das Schreiben am Roman ist deutlich einsamer, man macht das ja ganz alleine, und man ist auch nicht ständig betrunken. Das sind die beiden Hauptunterscheidungskriterien zwischen dem Schreiben von einem Bühnenprogramm und dem Schreiben eines Romans. – Lars Niedereichholz

„Kannste so machen, ist dann halt kacke“ – worum geht’s?

Der preisgekrönte Mundstuhl-Komiker mit einem Roman für alle, die echte Männerfreundschaft und späte Thekenabende lieben – und dabei alles, aber auch wirklich alles für die Familie tun würden. Ein grün-schleimiger Abnehmsmoothie zum 45. Geburtstag. Eine Ehe in der Flaute. Eine verliebte Teenagertochter, die ihn plötzlich nur noch «Papa, du Opfer» nennt. Familienmensch Tobi Werner dachte eigentlich, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Aber da hat er sich getäuscht. Orientierungslos torkelt er in einem rosafarbenen Ganzkörperhasenkostüm und blutiger Nase über den Rasen eines voll besetzten Fußballstadions. Kann man so machen, ist dann halt Kacke. Nicht, wie es dazu kam, ist nun die entscheidende Frage für ihn, sondern wie zum Teufel er da wieder herauskommt. – Rowohlt

detektor.fm-Moderator Philipp Weimar spricht mit Lars Niedereichholz über seinen neuen Roman „Kannste so machen, ist dann halt kacke“ und über überforderte Väter und pubertierende Töchter.


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