N99 | Volker Hage über Schriftsteller & Literaturkritik

„Als Kritiker muss man ab und zu mal die Pranke zeigen“

Volker Hage ist eine Koryphäe der Literaturkritik. Sein Sachbuch „Schriftstellerporträts“ versammelt Leben und Werk von insgesamt einundzwanzig Schriftstellerinnen und Schriftstellern.

Volker Hage - Schriftstellerporträts

Schriftstellerporträts

Volker Hage

(Wallstein, bereits erschienen)

Volker Hage, der Schreiber über Schriftsteller

Geboren wird Volker Hage am 09. November 1949 in Hamburg. Schon als Teenager interviewt er Schriftsteller nach Lesungen für die Schülerzeitung. Nach der Schule studiert er Soziologie und Germanistik in Hamburg und München. Sein Studium beendet Hage mit einer Promotion zu „Collagen in der deutschen Literatur“. Anschließend steigt er 1957 als Redakteur bei der FAZ ein, es folgen Stellen als Literatur- beziehungsweise Kulturredakteur für Die Zeit und den Spiegel. Hauptsächlich verfasst Hage Literaturkritiken und Biographien, außerdem drei Hörbücher sowie zwei Romane. Sein Debütroman erscheint 2015.

Der Unterschied zur erzählenden Literatur ist so groß ja gar nicht. Weil Porträts ja auch eigentlich Erzählungen sind. – Volker Hage

„Schriftstellerporträts“ – worum geht’s?

Die wichtigsten Porträts des bekannten Literaturkritikers aus zwanzig Jahren: spannend erzählte Begegnungen mit Büchern und deren Verfassern – von Marcel Proust bis Christoph Ransmayr.

Er ist ein Erzähler: Das prägt von früh an die Arbeiten und Analysen des Literaturkritikers Volker Hage. Stets ist bei ihm das Urteil mit der höchst anschaulichen und verständlichen Darstellung von Werk und Autor verbunden, ob bei Klassikern oder Zeitgenossen. Zahlreiche Begegnungen mit Schriftstellern zählen zu den journalistischen Höhepunkten seiner Tätigkeit als Redakteur bei so renommierten Blättern wie der Frankfurter Allgemeinen, der Zeit oder dem Spiegel. Immer wieder geht es Hage dabei um die Frage des autobiografischen Hintergrunds, der Mühsal des Schreibens und der Freude am fertigen Werk, der Krisen, Brüche und des Selbstverständnisses. Auch die Erfahrungen des Redakteurs im Umgang mit Schriftstellern fließen ein, wie sie sich in Telefongesprächen und Korrespondenzen manifestieren. Das macht die Porträts nebenbei zu einem spannenden Spiegel der Wechselwirkung von Zusammenarbeit, Nähe und Distanz. Die Auswahl der Porträts zeigt die subjektiven Vorlieben eines intimen Literaturkenners. – Wallstein Verlag

Vom jahrzehntelangen Schreiben über Schriftsteller und deren Werke erzählt Volker Hage im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Claudius Nießen.


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