Spezialistin für aussichtslose Fälle
„Hundschuldig“ erzählt die Geschichte eines Hundes, der drei Leute gebissen hat und nun eingeschläfert werden soll. Sein Herrchen will dabei aber nicht tatenlos zusehen und engagiert eine Anwältin, die auf aussichtslose Fälle spezialisiert ist. Diese Anwältin heißt Avril. Die Chancen auf Freispruch sind eher schlecht, aber ein einziger Blick in Cosmos’ traurige Augen lässt Avrils Herz schmelzen. Sie will ihren zotteligen Mandanten mit allen Mitteln retten und stürzt sich in die Arbeit. Schnell zieht der Fall größere Kreise. Als sich neben Hundepsychologen, Juristen, Tierschützern und Politikern auch noch die Presse einmischt, droht der Prozess völlig aus dem Ruder zu laufen.
Absurd komisch und bewegend
„Hundschuldig“ ist eine emotionale Achterbahnfahrt voller absurd-komischer und tief bewegender Momente. Ein Hund wird in der Regel vor Gericht wie eine Sache behandelt. In einigen Ländern wie England oder Frankreich gibt es aber schon Bestrebungen, das zu ändern. Denn Hunde zeigen — wie viele andere Tiere auch — Emotionen: Sie können sich freuen, Angst und Schmerz empfinden. Anwältin Avril schafft einen einzigartigen Präzedenzfall, der viele Fragen aufwirft und eine Berufung des Falls beim Europäischen Gerichtshof ermöglicht. Premiere feierte der Film 2024 bei den Filmfestspielen in Cannes, wo Cosmos alias Kodi mit dem „Palm Dog Award“ ausgezeichnet wurde.
„Hundschuldig“ könnt ihr in der ARD-Mediathek anschauen.
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