detektor.fm präsentiert: Swim Deep auf Tour

04.04.2013

Vor ein paar Monaten galten sie hier noch als Geheimtipp. Mittlerweile haben sich Swim Deep aber zu einer großen Nachwuchshoffnung in der Musikszene gemausert. Ihr Debütalbum ist derzeit noch in Arbeit, eine Tour durch Deutschland steht aber schon fest. Wir verlosen Tickets.

Birminghams neuester Export - Swim Deep kommen in diesem Sommer nach Deutschland (© Primary Talent International)

Swim Deep - Honey

Honey

Swim Deep

(RCA Records, bereits erschienen)

Birmingham ist Englands zweitgrößte Stadt. Dass diese im Laufe der Zeit immer wieder große Bands hervorgebracht hat, ist in der Musikwelt kein Geheimnis mehr. Vor allem Heavy Metal Bands, wie Black Sabbath und Judas Priest, aber auch Duran Duran, The Streets oder Led Zeppelin-Sänger Robert Plant haben Birmingham musikalisch einen Namen beschert. Doch es geht auch anders! Das beweisen die vier Jungs von Swim Deep. Mit einer Mischung aus verschwommenen Gitarrenklängen und Synthiepop zeichnen sie idyllische Bilder in den Köpfen ihrer Hörer – und zwar nicht vom oftmals verregneten England, sondern vielmehr von wärmeren und sonnigeren Gefilden.

Etwas skurril ist der Ursprung der Band: Der liegt nämlich in einem Supermarkt. Dort haben sich Austin Williams und Tom Higgins während ihrer Arbeit oft über Musik unterhalten. Irgendwann hatten die beiden aber keine Lust mehr, einfach nur darüber zu reden und haben kurzerhand beschlossen, eine Band zu gründen. Als Schlagzeuger haben sie wenig später Williams besten Freund Zach Robinson gefunden. Bassist Cavan McCarthy hat Swim Deep am Ende komplettiert. Äußerst bemerkenswert: Der hatte zuvor noch nie ein Instrument gespielt. Trotzdem hat ihn Williams nach einer gemeinsam durchzechten Nacht angeboten, in der Band mitzuspielen – einfach nur, weil er die Musik so sehr geliebt hat.

Musikalisch haben sich Swim Deep inzwischen von ihrem anfangs eher rauen Sound in poppige Gewässer gewagt. Die verspielten Synthie-Melodien und verträumten Gitarrenriffs erinnern an Urlaub. Ungewollt vermitteln sie einem das Gefühl, sich am Strand zu befinden: Die Sonne brennt einem auf der Haut, in der Nase liegt der frische Geruch des Meers und unter einem spürt man den warmen Sand. Verbunden wird das gesamte Soundkonstrukt am Ende durch die weiche und ruhige Stimme von Austin Williams.

Ein Album haben die vier Jungs bisher noch nicht veröffentlicht. Damit sich dies aber bald ändert, arbeiten Swim Deep derzeit fleißig an ihrem Debüt.

Nachdem die Band Anfang des Jahres auf große UK-Tour mit Two Door Cinema Club gegangen ist, kommt sie in diesem Sommer nun auch nach Köln, Berlin, Hamburg und München. Für die Konzerte verlosen wir 2×2 Karten. Dafür einfach bis spätestens 12.4. eine Mail an musik@detektor.fm mit dem Betreff: „Swim Deep“ schreiben. Vor- und Zuname sowie die gewünschte Stadt nicht vergessen. Die Gewinner werden von uns per E-Mail benachrichtigt.