detektor.fm präsentiert: The Phoenix Foundation auf Tour

06.03.2013

Womit soll man sich in Neuseeland die Zeit vertreiben, wenn nicht mit Musik machen? Das hat sich auch das Sextett "The Phoenix Foundation" gedacht und gründete 1997 kurzerhand eine Progressive-Rock-Band. Nun gehen die Jungs mit neuem Doppelalbum auf Tour und sind auch für zwei Termine in Deutschland.

Sechs Phönixe aus Neuseeland - The Phoenix Foundation gehen auf Tour. Foto: David James

Ganze drei Jahre ist es her, dass die sechs Musiker um Frontmann und Sänger Luke Buda etwas veröffentlicht haben. Mit The Captain melden sie sich nun zurück. Die Vorab-Single zur neuen Platte von The Phoenix Foundation zeigt sich textlich als waschechte, melancholische Ballade. Zugleich wird der Song begleitet von den band-typischen freudigen Melodien.

Mit den neuen Songs will die Band ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Nach fünf Alben haben sie noch genug Ideen, um ein fast 80-minütiges Doppelalbum auf die Beine stellen zu können. Den Einfluss ihrer Heimat Neuseeland und vor allem ihres Heimatortes Wellington auf ihre Lieder können sie nicht leugnen, sagt auch Sänger Buda:

Ich denke, wir benutzen viele Tier- und Meeresbilder oder Dinge, die mit dem Meer zu tun haben. Das liegt an der Umgebung, in der wir leben – Wir machen all unsere Musik in South Wellington und von da aus kannst du das Meer schon sehen, es ist nah an der Südküste. Aber wir betreiben jetzt wirklich keinen zwanghaften Aufwand, typisch neuseeländische Musik zu machen oder irgendwas, das speziell mit Neuseeland zu tun hat.

Diese Inspirationsquelle hört man auch der neuen Platte an, die am 03. Mai 2013 erscheinen wird. Die trägt übrigens mit Fandango den Namen eines Flamenco-Tanzes. Auch wenn die Anspielung auf den schnellen und variablen spanischen Tanz es nicht vermuten lässt, ist die Musik von The Phoenix Foundation eine, die Zeit braucht. Das glaubt auch Sänger Buda. Seine Band braucht für ihn Zeit und Raum zum Entfalten:

Vielleicht sind wir eher so eine Band, die eine gewisse Weile braucht – Und das reflektiert auch unsere Musik. Ich glaube, die Leute brauchen etwas länger, um unsere Musik zu verstehen. Das ist keine Musik, die beim ersten Mal Hören reingeht. Ich glaube bei The Phoenix Foundation geht es alles in allem darum, sich seinen Raum und seine Zeit zu nehmen.

Trotz alter Vorbilder wie Dylan, The Smiths oder Bowie, will die Band mit Fandango gerade den aktuellen Zeitgeist einfangen – und ihn zugleich in Frage stellen. Wie sollte das The Phoenix Foundation besser gelingen als live auf Tour? Im Mai schauen sie für zwei Termine auch in Deutschland vorbei. Für die Konzerte in Berlin und Hamburg verlosen wir 2×2 Tickets. Einfach eine Mail an musik@detektor.fm schreiben mit dem Betreff „The Phoenix Foundation“. Vor- und Zuname sowie die Wunschstadt nicht vergessen. Die Gewinner werden von uns per Mail benachrichtigt.