Die “Pop Up” streicht die Messe – aber noch lange nicht die Segel

10.05.2011

Die "Pop Up" ist das wohl wichtigste Stelldichein der deutschen Independent-Musikszene. Wir fragen die Veranstalter, warum das Interesse trotzdem gesunken ist.

Diskussion gibt es auch weiterhin bei der Pop Up. © Katrin Huth / Leipzig (Pop Up

Einmal im Jahr treffen sich in Leipzig Musiker, Labels, Agenturen und Medienmacher abseits des Mainstreams zum Stelldichein: Die Pop Up ist eine Mischung aus Messe, Forum und Festival und seit ein paar Jahren eine feste Institution in der Independent-Szene.

Dabei geht es meist sehr familiär zu: Was bei gewöhnlichen Messen oft zu einem Gemenge aus Keynotes und Meetings verschwimmt, wird bei der Pop Up ganz entspannt bei Bier und Limonade an drei Meter langen Biertischen besprochen. Zumindest war das lange Zeit so.

In diesem Jahr findet die Pop Up zwar wieder statt, allerdings diesmal ohne Messe. Bei uns im Studio waren zwei Veranstalter der Pop Up: Ronald und Christian – im ersten Teil unseres Interviews sprechen die beiden über mögliche Gründe für das gesunkene Interesse der Kulturschaffenden am face-to-face Austausch:

Im zweiten Teil stellen die beiden Veranstalter das Programm etwas genauer vor und sprechen über die Inhalte der Diskussionsforen und die auftretenden Bands beim Pop Up-Festival:

detektor.fm verlost 2 x 2 Tickets für die Pop Up. Einfach bis spätestens Sonntag, den 15. Mai eine E-Mail mit Namen und Kontaktdaten an musik@detektor.fm schicken, Betreff: Pop Up. Viel Glück!