Ein Wochenende unter Apfelbäumen: Das Appletree Garden Festival 2013

01.08.2013

Hoch im Norden Deutschlands, aus einem kleinen Wäldchen bei Diepholz ertönt ein Wochenende lang bis in die Morgenstunden Musik. Unzählige Menschen bahnen sich ihren Weg auf die kleine Lichtung. Dort, wo es niemand vermutet, dort wo der normale Alltag keinen Platz hat, da findet einmal im Jahr das Appletree Garden Festival statt. Ein Rückblick.

Mit Liebe zum Detail: Über der Waldbühne hängt eine große Diskokugel in Apfelform. Foto: Stephanie Heinitz

Am vergangenen Wochenende fand das inzwischen zwölfte Appletree Garden Festival statt. Für die kleine Stadt Diepholz bei Osnabrück bedeutete das, dass sie für ein Wochenende mal wieder um 5.000 Einwohner reicher war. Gemerkt hat man davon im Ortskern nur wenig. Einzig vielleicht am Vormittag, als sich ein Großteil der Festivalbesucher zum Freibad aufmachte, um sich bei 30 Grad und strahlendem Sonnenschein die nötige Erfrischung zu holen.

Mit viel Charme und Liebe zum Detail haben die Veranstalter auch in diesem Jahr das Festivalgelände in dem kleinen Wäldchen am Ortsrand geschmückt und tanzbar gemacht. Dazu haben sie ihren Gästen ein Line-Up serviert, das mit den Shout Out Louds, When Saints Go Machine und Kakkmaddafakka einige Hochkaräter und mit DENA, Rangleklods und S O H N auch ein paar Geheimtipps zu bieten hatte.

Unser Musikredakteur August Hoffmann hat sich für detektor.fm auf dem Appletree Garden Festival umgeschaut und sich mit einigen Bands und dem Veranstalter unterhalten. Im Studiogespräch hat er uns erzählt, wie die einzelnen Musiker die Stimmung auf dem Festival wahrgenommen haben und welche Bands man sich vielleicht mal genauer anschauen sollte: