Jenseits von Millionen Festival 2016

Sozial, nachhaltig und mit guter Musik

28.07.2016

Eigentlich sind Festivals laut, chaotisch und dreckig. Nicht so das Jenseits von Millionen-Festival in der Niederlausitz. Hier legen die Veranstalter Wert auf Nachhaltigkeit und haben guten Kontakt zu den Anwohnern. Die Künstler dürfen sogar in der Ortskirche auftreten. Wir verlosen Tickets.

Das Jenseits-von-Millionen-Festival ist nicht nur wegen der Musik sehr beliebt. Foto: Nina Satorius Palindromfotos

Friedland in der Niederlausitz ist ein idyllischer Ort. Gerade mal ein paar tausend Einwohner, eine kleine Burg, ein paar Badeseen im Umkreis. Landleben pur. Am 5. und 6. August findet hier das Jenseits von Millionen-Festival statt. Die Anwohner freut’s. Und so werden den Besuchern auf dem Weg zur Bühne auch mal Apfelschnitze angeboten – eine richtig familiäre Atmosphäre.

Da wir mit den Leuten sprechen und sie auch in das Festival direkt mit einbeziehen, sind wir da sehr gut verwurzelt. – Benjamin Weckert, Organisator

Musik bitte!

Auf dem Line-Up stehen dieses Jahr: A Tale Of Golden Keys, Die Heiterkeit, Girlie, Klaus Johann Grobe, Locas In Love, Luisa Babarro, Masha Qrella, Messer, Michal Biela, Nick Heintz, Oracles, Paula & Karol, Petula, Slow Steve, Soft Grid, Still Parade, Trucks und We Are The City.

Alle Bands kommen aus dem Indie-Bereich, im weitesten Sinne. Das geht vom Singer-Songwriter bis zum Post-Punk. Da ist alles dabei. – Benjamin Weckert

Damit die Welt profitiert

Die Veranstalter vom „Jenseits von Millionen“ arbeiten ehrenamtlich und organisieren das Festival als Verein. Sie wollen nicht nur gute Musik hören, sondern auch etwas für diese Welt tun. Deswegen spenden sie den kompletten Erlös an die Hilfsorganisation Raise a Smile, die Kindern in Sambia Unterricht ermöglicht. Die Spendenkasse geht auch an den Künstlern nicht vorbei: Jede Band, die hier auftritt, verzichtet dafür auf einen Teil ihrer Gage.

  • Immer eine Reise wert - das Jenseits von Millionen Festival. Foto: Toni Propeller Musikfotografie
  • Die Bands verzichten auf einen Teil ihrer Gage zugunsten der Hilfsorganisation 'Raise a Smile'. Foto: Nina Satorius Palindromfotos
  • Je kleiner das Festival, desto größer die Begeisterung. Foto: Nina Satorius Palindromfotos
  • Praktisch, so ein Rasensprenger auf dem Festivalgelände. Foto: Nina Satorius Palindromfotos
  • Moin! Foto: Nina Satorius Palindromfotos
  • Ein paar der Konzerte finden auch in der Kirche von Friedland statt. Foto: Nina Satorius Palindromfotos
  • Wenn das Wetter gut ist, profitieren nicht nur die Veranstalter, sondern auch die örtliche Eisdiele. Foto: Nina Satorius Palindromfotos
  • In der Nähe sind Seen, wo sich die Festivalbesucher auch mal abkühlen. Foto: Toni Propeller Musikfotografie
  • 2€ von jeder Eintrittskarte gehen direkt an die Hilfsorganisation Raise a Smile. Foto: Toni Propeller Musikfotografie
  • Der Burghof ist klein. Aber eine Bühne und ein paar hundert Fans passen gerade so rein. Foto: Toni Propeller Musikfotografie
  • Andächtige Stimmung beim Konzert in der Kirche von Friedland. Foto: Toni Propeller Musikfotografie

Nachhaltigkeit sogar bei der Hygiene

Wenn man über das Festivalgelände in der kleinen Burg von Friedland läuft, fallen einem sofort die selbstgemachten Jutebeutel und Fähnchen auf. Alles hier ist selbstgemacht und möglichst nachhaltig. Und das macht sogar bei der Hygiene nicht halt: Auf dem Gelände stehen Öko-Toiletten.

Benjamin Weckert ist einer der Organisatoren des Festivals. Wir haben ihn ins Studio geholt und ihn über das Jenseits von Millionen ausgefragt.

Benjamin Weckert Organisator Jenseits von MillionenNach dem Festival ist im Prinzip vor dem Festival. Mit der Organisation geht es so richtig los im Oktober.Benjamin WeckertFestival-Macher vom Jenseits von Millionen 

Kostenlos zum Festival mit detektor.fm

Wir verlosen Tickets für das Jenseits von Millionen. Einfach eine Mail schreiben an musik[at]detektor.fm, mit „Jenseits von Millionen“ im Betreff. Vor- und Zuname nicht vergessen! Die Gewinner bekommen von uns rechtzeitig eine Mail.

Redaktion: Monika Müller