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Nach 16 erfolgreichen Jahren muss die De:Bug aufgeben. (Foto: de-bug.de)

De:Bug wird eingestellt

Trauriger Schlusspunkt

„Hauptsache für umme“ – das ist der Leitspruch unserer Mediengeneration. Online boomt, Print bleibt zurück. Das bekam auch die Zeitschrift De:Bug zu spüren. Sie muss nun ihr Printdasein aufgeben.

Die De:Bug nennt sich selbst eine Zeitschrift über die „elektronischen Lebensaspekte“. Unter dieser Definition verstehen die Macher neben elektronischen Musikstilen wie Techno, Electro oder House auch die verschiedenen Aspekte des Lebens mit moderner Technik.

Kurzgesagt: Die De.Bug steht für Innovation, gute Musik und Freigeist. Ein Vorbild in Design und Sprache. Überraschend hat die De:Bug gestern auf ihrer Webseite bekannt gegeben, dass die nächste Ausgabe ihre letzte sein wird.

Über 300 enttäuschte Kommentare gab es allein auf facebook. Die treuen Leser bedauern es sehr, dass das tiefgründige Magazin mit seinen Nischenthemen nicht bestehen konnte. Sie versuchen zu helfen, schlagen Lösungsansätze vor: Crowdfunding, Preiserhöhung oder nur noch alle sechs Monate eine Ausgabe.

Sascha Kösch hat uns im Interview verraten, warum das nicht ganz so einfach ist, wie man sich das vorstellt und wie es weiter gehen soll. Er ist Mitbegründer und Geschäftsführer der De:Bug.

Sascha Kösch - Mitbegründer und Geschäftsführer der De:Bug

Mitbegründer und Geschäftsführer der De:Bug
Es kann immer noch passieren, dass irgendjemand sich sagt: „Ich hab Geld wie Heu – das kriegen wir schon hin!“Sascha Kösch